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Benjamin Mau Deine Website meldet einen 404-Fehler – und jetzt? Für viele Shop- und Website-Betreiber klingt das erstmal nach Alarmstufe Rot. Aber ist das wirklich immer ein Problem für dein Ranking? In diesem Blog erfährst du, was ein 404-Fehler eigentlich ist, wo der Unterschied zum unauffälligeren Soft-404-Fehler liegt und welche Auswirkungen fehlerhafte Seiten wirklich auf deine SEO-Performance haben. Wir zeigen dir außerdem, wie du 404-Fehler über die Google Search Console aufspürst und wie wir bei Hanseranking systematisch dagegen vorgehen – Schritt für Schritt, ohne unnötige Panik.
Der HTTP-Statuscode 404 signalisiert, dass die aufgerufene Seite vom Server nicht gefunden werden kann und dient zur Kommunikation zwischen Webserver und dem Browser eines Nutzers. Dabei bedeutet „404”, dass der Fehler auf der Seite selbst liegt und die angeforderte Ressource nicht existiert. Der Hintergrund: Nutzer sollen über den Fehler informiert werden und die Möglichkeit bekommen, entweder zur Startseite zurückzugelangen oder weitere Seiten und Inhalte auf der Website zu durchsuchen.
Ein „Soft-404-Fehler” erscheint dann, wenn eine Seite zwar technisch erreichbar ist, aber inhaltlich nicht existiert und dabei den falschen Statuscode an Suchmaschinen sendet. Statt den 404-Code zu senden, gibt der Server einen Status wie „200 – OK” zurück. Das bedeutet, die Seite ist zwar in den Augen des Servers vorhanden, enthält aber keine sinnvollen Inhalte. Suchmaschinen wie Google deuten solche Seiten als „leer“ oder nutzlos – ein schlechtes Zeichen für Deine SEO und Dein Ranking. Die Soft-404- Fehler passieren häufig, wenn eine leere Seite angezeigt wird oder eine falsche Weiterleitung eingebaut wurde. Damit dies nicht passiert, sollten nicht vorhandene Seiten zumindest den richtigen Statuscode 404 zurückgeben. Er ist benutzerfreundlicher und informiert sowohl Nutzer als auch Suchmaschinen mit klareren Informationen.
404-Fehlerseiten sind in der Regel ein unschöner Fleck auf Deiner Website. Sie führen oft dazu, dass Nutzer die Seite schnell wieder verlassen. Das gefällt Suchmaschinen wie Google natürlich nicht. Denn wenn Besucher vermehrt auf einer nicht-existenten Seite landen und diese dann rasch wieder verlassen, signalisiert das den Suchmaschinen, dass Deine Website nicht relevant genug ist. Das wirkt sich natürlich negativ auf Dein Ranking aus.
Wenn interne oder externe Links auf eine 404-Seite verweisen, sind sie unbrauchbar und schwächen so die gesamte SEO-Performance. Du solltest daher regelmäßig prüfen, ob Links noch ordnungsgemäß funktionieren und auf eine existierende Seite verweisen. Ist dies nicht der Fall, sollten sie schnellstens korrigiert, ausgetauscht oder gelöscht werden. Ist Deine Seite für Nutzer mal nicht erreichbar – eventuell durch geplante Wartungsarbeiten oder einen Umzug Deiner Website –, sind konkrete Weiterleitungen wichtig, um Nutzer nicht zu verlieren. Das Ziel sollte dennoch immer sein, keine 404-Fehlercodes auf Deiner Website zuzulassen.
Ja, 404-Fehler sind niemals gut. Jedoch oft auch nicht DER EINE GRUND, wieso deine Seite im SEO nicht performt. Wie immer im Leben gibt es kein klares schwarz und weiß, sondern es kommt auf das Verhältnis an.
Beispiel:
404-Fehler sind technische Probleme, die systematisch abgearbeitet werden müssen. Bei Hanseranking folgen wir einem klaren 3-Schritte-Prozess:
Technische Sauberkeit ist das Fundament für nachhaltiges Ranking. Eine hübsche 404-Seite darf niemals von der Notwendigkeit ablenken, den technischen Fehler an der Wurzel zu packen.
Etwas komplizierter ist es in der Regel, wenn 404-Fehler nicht durch fehlerhafte/ veraltete interne Links auf der Website entstehen, sondern auf andere Art und Weise. Aus diesem Grund ist immer auch ein Blick in die Google Search Console wichtig, um ein ganzheitliches Bild zu erhalten.
Einstellungen > Crawling Statistiken > Aufschlüsselung der Crawling-Anfragen nach Antwort

Wenn wir hier sehen, dass Google mehr als 10 % 404-Seiten crawlt, gilt es auf jeden Fall genauer hinzuschauen. Gerade, wenn der Website-Crawl über den Screaming Frog keine großen Probleme zeigt.
Hier muss es also eine andere Quelle geben, aus der Google die Seiten bezieht und crawlt.
404-Fehler gehören zum Website-Alltag – wichtig ist, wie du damit umgehst. Nicht jede Fehlerseite bedeutet gleich SEO-Katastrophe: Entscheidend ist das Verhältnis zur Gesamtzahl deiner URLs und ob wichtige Seiten betroffen sind. Trotzdem gilt: Wegschauen lohnt sich nicht. Aus unserer Erfahrung bei Hanseranking entstehen viele 404-Fehler durch fehlende Weiterleitungen nach einem Relaunch oder fehlerhafte URLs im Shopping-Feed – und genau dort liegt oft der größte Hebel. Deshalb setzen wir auf einen klaren Prozess: Fehler identifizieren, priorisieren und gezielt beheben, statt nur die Oberfläche hübsch zu gestalten. Wer seine 404-Fehler regelmäßig prüft, schützt Ranking und Nutzererfahrung gleichermaßen.
Keine 404-Leichen mehr: Unsere Experten sorgen dafür, dass technische Fehler nicht nur versteckt, sondern nachhaltig behoben werden. Mit passenden Strategien bringen wir Deine Website technisch auf ein sauberes Niveau.
Während meines Communications Studiums in den USA (Iowa, Waldorf University) in Graphic Design, habe ich auch meine Leidenschaft für SEO entdeckt und schnell den Schwerpunkt auf OnPage-Optimierung, Detailoptimierungen und Website Design gesetzt. Ich freue mich, dieses Wissen mit Euch zu teilen.