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Google Ads Konto erstellen: Schritt-für-Schritt-Anleitung auch ohne Kampagne

Romina Afzal
Aktualisiert: 02.07.2026

Du möchtest mit Google Ads starten, bist dir aber unsicher, wie du dein Konto richtig einrichtest? Dann bist du hier genau richtig. In diesem Artikel zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du ein Google Ads Konto erstellst, wie du die Einrichtung auch ohne sofortige Kampagnenerstellung abschließt und worauf du vor dem ersten Kampagnenstart achten solltest.

Das ist sinnvoll, weil Google dich bei der Kontoerstellung oft schnell in Richtung erster Kampagne führt. Wenn Tracking, Budget, Zielseite und Grundeinstellungen noch nicht geprüft sind, kann das später zu falschen Daten, unnötigem Aufwand oder unnötigen Kosten führen.

Wichtig: Google Ads wird regelmäßig angepasst. Deshalb können einzelne Buttons oder Bezeichnungen bei dir etwas anders aussehen. Manchmal lässt sich die Kampagnenerstellung direkt überspringen, manchmal führt Google dich erst durch mehrere Einrichtungsschritte. Wichtig ist am Ende vor allem, dass keine Kampagne aktiv ausgespielt wird, bevor dein Konto sauber vorbereitet ist.

Zuerst brauchst du also ein sauber eingerichtetes Konto. Die Erstellung selbst ist schnell erledigt. Entscheidend ist aber, dass du nicht einfach durch den Assistenten klickst, sondern die wichtigsten Einstellungen bewusst prüfst, bevor deine erste Kampagne live geht.

Google Ads Startseite mit Button „Jetzt starten“

Was du vor dem Start brauchst

Bevor du loslegst, solltest du ein paar Dinge vorbereitet haben. Das spart Zeit und verhindert, dass du während der Einrichtung ins Stocken gerätst.

Deine Checkliste vor der Kontoerstellung:

  • ein Google-Konto, idealerweise mit geschäftlicher E-Mail-Adresse
  • eine Website oder Landingpage
  • Rechnungsadresse und Zahlungsmethode
  • ein klares Werbeziel
  • Zugriff auf Website, Google Tag Manager oder Tracking-System
  • idealerweise ein Google Analytics 4 Konto
  • ein funktionierendes Cookie-Banner und eine aktuelle Datenschutzerklärung

Für Unternehmen solltest du möglichst keine private E-Mail-Adresse nutzen. Besser ist eine geschäftliche Adresse, damit Zugriffe später sauber verwaltet und bei Personalwechseln einfacher übergeben werden können.

Wichtiger Hinweis: Für Google Ads oder andere Google-Dienste ist keine Gmail-Adresse erforderlich. Es reicht jede bestehende E-Mail-Adresse, solange dafür ein Google-Konto eingerichtet wurde.

Auch die Website sollte vor dem Kampagnenstart geprüft werden. Anzeigen bringen wenig, wenn die Zielseite langsam lädt, das Smartphone schlecht funktioniert oder kein klares Kontaktformular bietet. Neben Ladezeit, mobiler Darstellung und Kontaktformular solltest du auch Impressum, Datenschutzerklärung und Kontaktmöglichkeiten prüfen. Deine Website sollte vertrauenswürdig wirken und die Anforderungen von Google Ads erfüllen. Das ist besonders wichtig, wenn du in sensiblen Bereichen wie Gesundheit, Finanzen, Immobilien oder rechtlichen Themen werben möchtest.

Wenn du Leads oder Verkäufe messen möchtest, solltest du frühzeitig an ein sauberes Conversion-Tracking denken. Prüfe außerdem, ob deine Website datenschutzseitig sauber vorbereitet ist. Dazu gehören ein funktionierendes Cookie-Banner, eine aktuelle Datenschutzerklärung und je nach Tracking-Setup der Google Consent Mode. So stellst du sicher, dass deine Daten später möglichst sauber erfasst werden

Google Ads Konto erstellen: der normale Weg

Der klassische Einstieg erfolgt über die Google Ads Startseite. Dort klickst du auf „Jetzt starten“ und meldest dich anschließend mit deinem Google-Konto an. Falls noch kein Google-Konto vorhanden ist, muss dieses vorher erstellt werden.

Anmeldung mit Google-Konto für Google Ads

Nach der Anmeldung fragt Google einige grundlegende Informationen zu deinem Unternehmen ab, zum Beispiel den Unternehmensnamen, deine Website und dein Werbeziel. Auf dieser Grundlage macht Google erste Vorschläge für mögliche Kampagnen, Keywords und Anzeigen.

Danach fragt dich Google, welches Ziel du mit deinen Ads erreichen möchtest.Das können zum Beispiel mehr Anrufe, mehr Websiteverkäufe, mehr Leads oder mehr Ladenbesuche sein. Deine Auswahl beeinflusst, welche Einstellungen Google dir im weiteren Verlauf vorschlägt.

Wichtig ist: Wenn du noch keine klare Kampagnenstrategie hast, solltest du nicht einfach durch den Assistenten klicken. Google führt dich oft direkt zur Erstellung deiner ersten Kampagne. Das ist zwar bequem, aber nicht immer sinnvoll. Ohne sauberes Tracking, klare Zieldefinition und geprüfte Zielseite kann schnell Budget ausgegeben werden, ohne dass du die Ergebnisse später verlässlich bewerten kannst.

Google Ads Konto ohne Kampagne erstellen

Oft geht es dann direkt weiter zur Kampagneneinrichtung.ort werden verschiedene Einstellungen abgefragt, zum Beispiel Zielvorhaben, Anzeigen, Keywords, Standort oder Budget. Genau deshalb ist es in vielen Fällen besser, dein Google Ads Konto zunächst ohne aktive Kampagne zu erstellen. So kannst du Tracking, Budget, Standort, Zahlungsdaten und Zielseite in Ruhe prüfen, bevor Anzeigen live gehen oder Kosten entstehen.

Das ist besonders sinnvoll, wenn das Konto erst eingerichtet und geprüft werden soll, noch kein fertiges Kampagnenkonzept besteht, Conversion-Tracking zuerst eingerichtet werden muss oder eine Agentur später Zugriff erhalten soll. Auch Fehler bei Budget, Standort oder Keywords lassen sich so besser vermeiden.

Um also ein Google Ads Konto ohne Kampagne zu erstellen, öffnest du Google Ads und meldest dich mit dem gewünschten Google-Konto an. Nach dem Klick auf „Jetzt starten“ fragt Google zunächst grundlegende Informationen ab, zum Beispiel deinen Unternehmensnamen und deine Website oder Budget. Wenn du noch keine Kampagne starten möchtest, solltest du diese Einstellungen nicht einfach mit “Weiter” bestätigen. In vielen Fällen kannst du die einzelnen Schritte über „Überspringen“ auslassen oder die Kampagnenerstellung am Ende beenden.

Kampagneneinstellungen in Google Ads überspringen

Wenn du die Kampagnenschritte übersprungen hast, erscheint ein kleines Fenster mit der Option „Kampagnenerstellung beenden“. Wähle diese Option aus, um das Konto zunächst nur einzurichten und noch keine Kampagne zu aktivieren.

Pop-up zum Beenden der Kampagnenerstellung in Google Ads

Danach gelangst du zu den zentralen Kontoeinstellungen. Dazu gehören vor allem Land, Zeitzone und Währung. Diese Angaben solltest du sorgfältig prüfen. Für deutsche Unternehmen sind in der Regel Deutschland, die Zeitzone Berlin und Euro als Währung passend.

Auswahl von Land, Zeitzone und Währung bei der Kontoerstellung

Nimm dir für diesen Schritt bewusst Zeit. Zeitzone und Währung gehören zu den wichtigsten Grundeinstellungen im Konto. Wenn hier etwas falsch eingestellt wird, kann das später Berichte, Tagesbudgets, Abrechnung und Auswertungen verfälschen. In vielen Fällen lassen sich diese Angaben später nicht einfach ändern.

Anschließend folgt die Einrichtung von Konto- und Zahlungsprofil. Hier gibst du unter anderem Rechnungsland, Kontotyp, Unternehmensdaten, Rechnungsadresse, Steuerinformationen und Zahlungsmethode an. Diese Angaben sollten zur Website und zum Unternehmen passen. Wenn Angaben nicht stimmen oder Verifizierungen nicht abgeschlossen werden, kann das im weiteren Verlauf die Auslieferung deiner Anzeigen verzögern oder stoppen.

Konto- und Zahlungsprofil in Google Ads einrichten

Nach der Bestätigung ist dein Google Ads Konto grundsätzlich eingerichtet. Anschließend kannst du das Konto in Ruhe prüfen und weiter vorbereiten.

Typische Fehler beim Einrichten

Viele Probleme entstehen nicht durch Google Ads selbst, sondern durch zu schnelles Durchklicken. Diese Fehler solltest du vermeiden:

  • Falsche Zeitzone oder Währung wählen: Diese Angaben beeinflussen Berichte, Budgets und Abrechnung und lassen sich später nicht einfach ändern.
  • Private E-Mail-Adresse nutzen: Dein Konto sollte nicht dauerhaft an eine private Adresse gebunden sein. Besser ist eine geschäftliche Adresse oder ein sauber verwalteter Unternehmenszugang.
  • Ohne Plan eine Kampagne starten: Der Assistent führt dich schnell zu einer aktiven Kampagne. Ohne klare Ziele, Tracking und Struktur kann das unnötig Budget kosten.
  • Conversion-Tracking vergessen oder falsch bewerten: Ohne Tracking erkennst du nicht zuverlässig, ob Klicks zu Anfragen, Verkäufen oder anderen wertvollen Aktionen führen. Gleichzeitig solltest du nicht jede Aktion als gleich wichtig bewerten. Ein Kauf, eine qualifizierte Anfrage oder eine Terminbuchung ist deutlich wertvoller als ein einfacher Klick auf einen Button. Deshalb solltest du Hauptziele und kleinere Zwischenschritte sauber voneinander trennen.
  • Empfehlungen ungeprüft übernehmen: Google Ads gibt regelmäßig Empfehlungen. Einige sind sinnvoll, andere passen nicht zu deiner Strategie und sollten nicht blind aktiviert werden.

Was sollte nach der Kontoerstellung direkt gemacht werden?

Nach der Kontoerstellung ist dein Google Ads Konto noch nicht vollständig startklar. Vor dem ersten Kampagnenstart lohnt sich ein genauer Blick auf Tracking, Datenqualität, Zugriffsrechte und Abrechnung.

Ein zentraler Punkt ist das Conversion-Tracking. Dazu gehören je nach Ziel zum Beispiel Formularabschlüsse, Käufe, Anrufe oder Terminbuchungen. Ohne diese Daten lässt sich später kaum sinnvoll bewerten, welche Kampagnen wirklich Ergebnisse liefern.

Wichtig ist dabei, dass du Hauptziele und kleinere Zwischenschritte sauber voneinander trennst. Ein Kauf, eine qualifizierte Anfrage oder eine Terminbuchung sollte mehr Gewicht haben als ein einfacher Button-Klick, Download oder Seitenaufruf.

Wenn du Google Analytics 4 nutzt, kannst du Google Ads anschließend damit verknüpfen. Importierst du Conversions aus Google Analytics 4, lohnt sich aber ein genauer Blick auf die Qualität der Daten. In manchen Fällen ist direktes Google Ads Conversion-Tracking sinnvoller, weil die Daten schneller und gezielter für Kampagnensteuerung und Gebotsstrategien genutzt werden können.

Auch die automatische Tag-Kennzeichnung gehört zu den wichtigen Grundeinstellungen. Sie ist bei neuen Konten häufig bereits aktiviert, sollte aber trotzdem einmal kontrolliert werden. So können Klicks aus Google Ads korrekt zugeordnet und in Google Analytics besser ausgewertet werden.

Danach geht es um die Zugriffsrechte. Nicht jede Person benötigt Administratorrechte. Für Agenturen oder externe Dienstleister ist ein Verwaltungskonto meist die bessere Lösung als ein direkter Administratorzugang. So bleibt dein Konto sauber verwaltet, Zugriffe lassen sich leichter kontrollieren und persönliche Zugangsdaten müssen nicht geteilt werden.

Konto- und Zahlungsprofil wurden in der Regel bereits bei der Einrichtung hinterlegt. Trotzdem lohnt sich ein kurzer Kontrollblick, damit Rechnungsadresse, Unternehmensdaten, Steuerinformationen und Website sauber zusammenpassen. Wenn Angaben nicht stimmen oder Verifizierungen offen sind, kann das die Auslieferung deiner Anzeigen verzögern oder stoppen.

Werbetreibenden-Verifizierung

In manchen Fällen fordert Google eine Werbetreibenden- oder Unternehmensverifizierung an. Dabei prüft Google, wer hinter dem Werbekonto steht. Wenn diese Prüfung erforderlich ist, solltest du sie zeitnah abschließen. Wird sie nicht rechtzeitig erledigt, kann es passieren, dass Anzeigen eingeschränkt oder vorübergehend nicht mehr ausgeliefert werden.

Empfohlene Reihenfolge für den sauberen StartFür einen sauberen Einstieg empfiehlt sich also diese Reihenfolge:

  1. Google-Konto mit geschäftlicher E-Mail-Adresse vorbereiten
  2. Google Ads Konto erstellen
  3. Land, Zeitzone und Währung sorgfältig prüfen
  4. Zahlungsdaten, Rechnungsadresse und Steuerinformationen hinterlegen
  5. Nutzer und Zugriffsrechte sauber einrichten
  6. Website, Datenschutz und Cookie-Banner prüfen
  7. Google Analytics 4 und Google Tag Manager prüfen
  8. Conversion-Tracking einrichten
  9. Consent Mode und wichtige Tracking-Einstellungen prüfen
  10. Auto-Tagging kontrollieren
  11. Kampagnenstruktur planen
  12. Erst danach die erste Kampagne starten

Diese Reihenfolge ist etwas zeitintensiver als der schnelle Google-Assistent, aber deutlich sinnvoller. Gerade bei neuen Konten entscheidet ein sauberes Setup darüber, ob die ersten Daten später wirklich nutzbar sind.

Fazit

Ein Google Ads Konto ist schnell erstellt. Entscheidend ist aber, dass du es sauber einrichtest. Wenn du direkt eine Kampagne startest, ohne Tracking, Zieldefinition, Website, Datenschutz und Grundstruktur zu prüfen, riskierst du schlechte Daten und unnötige Kosten.

Sinnvoller ist es, dein Konto zunächst ohne Kampagne zu erstellen, die wichtigsten Einstellungen zu prüfen und erst danach mit einer durchdachten Kampagnenstruktur zu starten. Besonders wichtig sind die richtige Zeitzone, passende Währung, saubere Zugriffsrechte, funktionierendes Conversion-Tracking, korrekte Zahlungsdaten und eine klare Zielsetzung.

So ist dein Google Ads Konto nicht nur erstellt, sondern wirklich bereit für deinen ersten Kampagnenstart.

Romina Afzal

SEA verbindet für mich Analyse, Kreativität und die Möglichkeit, immer wieder Neues dazuzulernen. Als Teil des SEA-Teams habe ich große Freude daran, mein Wissen stetig weiterzuentwickeln, neue Ansätze auszuprobieren und meine Erfahrungen mit anderen zu teilen.

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