Markenbekanntheit (Brand Awareness)

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Tagtäglich kommt der Verbraucher mit mehr als dreitausend Brands in Kontakt. Eben diese Menge macht es für Werbetreibende kompliziert, denn sie müssen dafür sorgen, dass ihr Touchpoint wahrgenommen und positiv im Gedächtnis der Zielgruppe verankert wird. Dir stehen verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl, um zu ermitteln, wie es um den Brand Awareness deiner Marke bestellt ist. Erfahre in unserem Artikel, welche das sind.

Tests zur Ermittlung der Brand Awareness

Band Recall

Beim Brand Recall wird die Bekanntheit der Marke ungestützt gemessen, d. h. es wird ermittelt, wie gut die Marke im Gedächtnis der Zielgruppe verankert ist, ohne dass diese direkt daran erinnert werden muss. Es werden beim Brand Recall Fragen gestellt, wie z. B. „Denken Sie an Turnschuhe, welche Marke fällt Ihnen da ein?“.

➔ Top-of-Mind-Awareness ist eine Marke, die dem Kunden sofort ins Gedächtnis kommt, wenn man sie nach bestimmten Produktkategorien fragt. Zum Beispiel: Produktkategorie Turnschuhe – An welche Marke denkst du? → Die gute Top-of-Mind-Awareness ist noch lange kein Garant dafür, dass die Marke gerne gekauft wird. Eine Top-of-Mind-Awareness sagt nur das, dass der Markenname bekannt ist.

Brand Recognition

Bei Brand Recognition wird mithilfe eines sogenannten Recognitionstest ermittelt, inwieweit sich eine Zielgruppe an eine Marke erinnern kann. Das Besondere hierbei ist, dass im Gegensatz zum Brand Recall Erinnerungshilfen eingesetzt werden.

Markenattraktivität vs. Markenbekanntheit – die Unterschiede

Markenbekanntheit ist für ein Unternehmen wichtig, doch ist sie allein nicht ausreichend, um sich nachhaltig zu positionieren. Wer auf einem übersättigten Markt verkaufen will, ist zwar auf eine gewisse Brand Awareness angewiesen, doch nur weil eine Marke bekannt ist, heißt das noch lange nicht, dass sie auch gerne gekauft wird. Vor allem wenn der Brand Trust fehlt (Stichwort: Markenattraktivität), wird es schwierig.

Der Bekanntheitsgrad einer Marke kann mithilfe klassischer Werbemaßnahmen verbessert werden, wie z. B. Events, SEO, Google Ads, Facebook Ads usw. Doch damit Kunden sich für einen Kauf entscheiden, muss die Marke aus ihrer Sicht auch gewisse Werte vermitteln, mit denen sich der Verbraucher identifizieren kann. Darum sollte beim Umsetzen einer Marketingstrategie neben dem Brand Awareness auch Markenattraktivität zu den Hauptzielen gehören, die erreicht werden sollten. Wird Markenattraktivität aufgebaut, ergibt sich Markenreichweite von ganz allein.

Ohne Markenbekanntheit geht es nicht!

Kunden kaufen bevorzugt Marken, die sie bereits kennen! Geht es um Alltagsprodukte, überlegen Verbraucher nicht lange, sondern entscheiden sich frei aus dem Bauch heraus. Sie werden bei solchen Artikeln nicht ewig recherchieren, sondern frei anhand der Brand Awareness entscheiden.

Der Verbraucher verhält sich beim erstmaligen Kauf eines Produkts oder einer Dienstleistung in der Regel genauso wie in einer Low-Involvement-Situation. Er bevorzugt in den meisten Fällen Marken und Dienstleister, die er bereits kennt oder von denen er gehört hat.

➔ Eben darum ist es für den Unternehmer wichtig, dass er bei der Entwicklung einer Marketingstrategie von austauschbaren Produkten auf eine hohe Brand Awareness achtet! Je besser die Brand Awareness, desto einfacher können sich solche Produkte auf dem Markt durchsetzen.

Brand Awareness messen – So geht`s

Um den Brand Awareness online zu messen, gibt es verschiedene Möglichkeiten:

Umfragen

Ob über die Corporate Webseite, per Mail oder telefonisch, wähle eine zufällige Anzahl von Stammkunden aus, um sie zu befragen. So erfährst du am schnellsten, wie sich diese an deine Marke erinnern und auf welche Art und Weise sie mit deinem Unternehmen in Kontakt gekommen sind.

Traffic im Onlineshop/auf der Webseite

Natürlich kann ebenfalls über diverse Trackingtools ermittelt werden, wie es um die Brand Awareness deines Unternehmens bestellt ist. Wie viele User haben die URL deiner Webseite/deines Onlineshops direkt in den Browser eingegeben? Wie viele markenrelevanten Keywords wurden verwendet? Hier kann vor allem die Keyword-Analyse weiterhelfen.

Social Listening

Tracke die sozialen Medien in Bezug auf deine Marke. Was sagen die Verbraucher über deine Marke?

Welche Metriken spielen beim Messen der Brand Awareness eine Rolle?

Wie oft wird die Marke erwähnt?

Natürlich lässt sich das Volumen ermitteln, wie oft deine Marke in Onlinegesprächen erwähnt wurden und wie sich diese entwickeln. Jedoch wirst du sehr schnell feststellen, dass am meisten über deine Marke außerhalb deiner Kanäle gesprochen wurde.

Die Reichweite

Wie viele haben die Beiträge gesehen? Wie viele Menschen haben die Markenerwähnung verfolgt?
Je größer die Anhängerschaft, umso größer die Reichweite.

Tipp: Das Engagement sollte ebenfalls getrackt werden, um die Effektivität der Bekanntheit abschätzen zu können.

Sie haben noch Fragen? Zögern Sie nicht, uns anzusprechen!

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