Die richtigen Keywords finden

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Andreas Kirchner

Autor: Andreas Kirchner

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Datum: 18.02.2016, 19:46 Uhr

Keywords bilden das A und O im Suchmaschinenmarketing. Hier entscheidet sich, welche Suchwörter später die Schaltung Ihrer Anzeigen auslösen. Es ist folglich essentiell am Anfang eines (neuen) AdWords-Projekts, die richtigen Keyword-Sets zu erstellen, zu verfeinern und letztendlich in den Kampagnen einsetzen zu können.

Was versteht man unter einem „Keyword“?

Der Begriff Keyword bezieht sich sowohl auf einen einzelnen Suchbegriff als auch auf eine Kombination mehrerer Suchwörter. Grundsätzlich gibt es 2 Arten von Keywords – positive und negative.

Positive Keywords lösen später die Schaltung Ihrer Anzeigen aus, während negative diese verhindern und deshalb auch auszuschließende Keywords genannt werden.

Sie sehen also jetzt schon, dass es bei der Auswahl der Keywords in 2 Richtungen zu denken gilt.

Nehmen wir einmal an, Sie betreiben einen Online-Buchhandel. Dann könnten Sie Keywords, wie gebraucht, gratis, oder zu verschenken ausschließen. Aber auch ebook, wenn Sie sich auf den Verkauf von gedruckten Büchern konzentrieren.

Bei allen Keywords, die später in Ihrer Kampagne hinterlegt werden, geht es darum, die bestmögliche Relevanz zu den Suchanfragen Ihrer potenziellen Kunden herzustellen. Gerade am Anfang wird Ihnen dies sicherlich nicht so leicht fallen, da Ihre Keyword-Liste erfahrungsgemäß niemals von Beginn an die höchstmögliche Effizienz aufweist. Mit einem gut recherchierten Set an Keywords können Sie jedoch den entscheidenen Grundstein legen und Sie werden merken, dass die spätere Optimierung umso leichter fallen wird.

Durch die kontinuierliche Optimierung, sei es durch Sie selbst oder ein erfahrenes AdWords-Team, werden sich Ihre Keywords und die Performance Ihrer Kampagne verbessern. So werden Sie langfristig eine bessere Anzeigenrelevanz erreichen, einen höheren Qualitätsfaktor und auch einen niedrigeren Klickpreis.

Nicht zu vernachlässigen ist dabei die Dynamik des Marktes und der Zufluss an neuen Informationen durch sich gut oder schlechter entwickelnde Keywords. Aufgrund dieser Tatsache wird eine Kampagne aus Keyword-Sicht niemals endgültig optimiert sein können.

Brainstorming

Entscheidend ist es zunächst, Ideen für Ihre Keywords zu sammeln und auf die richtigen Informationsquellen in Ihrem Rechercheprozess zurückzugreifen. Bedenken Sie dabei, dass es immer mehrere Möglichkeiten und Blickwinkel gibt und Sie diese miteinbeziehen sollten, um sich so einen ganzheitlichen Überblick zu verschaffen.

Ein entscheidender Grundsatz: Versetzen Sie sich in die Lage Ihrer Kunden! Wonach würden diese suchen? Welche Keywords würden sie bei Ihrer Suche verwenden?

Vergessen Sie zunächst das „Fachchinesisch“ und konzentrieren Sie sich auf Begriffe, die Ihre Kunden kennen beziehungsweise nutzen. Denken Sie dabei auch an Begriffe, die vielleicht nicht fachlich 100% korrekt sind, aber dennoch häufig (synonym) verwendet werden, wie z.B Couch und Sofa, Marmelade und Konfitüre oder Lampe und Leuchte. Denken Sie vor allem auch an Synonyme!

Diskutieren Sie mit Freunden, Bekannten und Kollegen. In diesen Gesprächen werden Sie oftmals Denkanstöße bekommen, die Sie vorher überhaupt nicht in Erwägung gezogen hätten. Nutzen Sie dabei auch Gespräche mit „unternehmensfremden“ Freunden, da gerade diese einen anderen Blickwinkel auf Ihr Geschäft/Unternehmen haben werden. Durch entsprechende, teilweise kostenpflichtige Tools lassen sich diese Ideen auf Ihre Effizienz prüfen.

Automatische Vervollständigung

Ein sehr einfaches aber nützliches Tool stellt der Marktführer selbst zur Verfügung. Es handelt sich dabei um die Google Suchmaske, die bei der Eingabe von Begriffen automatisch Vorschläge zur Vervollständigung der Suche liefert.

Geben Sie also zunächst einen Begriff in die Suchmaske ein und schauen Sie, durch welche Vorschläge die Suche ergänzt wird. Dies wird Ihnen eine gute Vorstellung davon vermitteln, was später wertvolle Keywords sein können und welche nicht.

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