Wie misst Google die Signale des Nutzers?

Wie misst Google die Signale des Nutzers?

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Andreas Kirchner

Autor: Andreas Kirchner

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Datum: 26.07.2017, 17:00 Uhr

Es gibt verschiedene Signale des Nutzers, die durch Google gemessen werden. Diese Nutzersignale wirken sich positiv auf das Ranking aus. Deshalb möchten wir Ihnen in diesem Artikel erklären, wie Google beim Messen der Nutzersignale vorgeht und welche Varianten es diesbezüglich gibt.

Die verschiedenen Usersignale

Experten sind sich darüber einig, dass Google die Signale der Nutzer verwendet und diese somit einen direkten Einfluss auf das Ranking in der Suchmaschine haben. Jedoch gibt es verschiedene Nutzersignale, die wir Ihnen nachfolgend näher erläutern möchten.

Die Klickrate

Die Klickrate dürfte jedem Webseitenbetreiber ein Begriff sein. Sie hat einen hohen Einfluss darauf, wie sich Ihre Seite in der Suchmaschine platziert. Mit Hilfe der Klickrate kann Google die Absicht des Nutzers, die hinter der Eingabe des Suchbegriffs steckt, erkennen.

Aus guten Gründen kann die Klickrate nicht der einzige Messfaktor sein, denn sie ließe sich problemlos beeinflussen. Angenommen, Sie werben im Title mit der Aussage „Markenprodukte zu Schnäppchenpreisen“. Die Wahrscheinlichkeit, dass viele Nutzer diese Anzeige anklicken, ist groß. Hochwertige Produkte zum kleinen Preis möchte jeder kaufen. Die Klickrate schnellt hierdurch in die Höhe und wirkt sich positiv auf das Ranking in der Suchmaschine aus.

Nun stellt der Interessent beim Besuch Ihres Shops jedoch fest, dass Sie überhaupt keine Markenprodukte anbieten. Er kauft nichts und verlässt die Seite umgehend. Sie sehen, dass sich die Klickrate auf diese Art manipulieren ließe und daher nicht das einzige, relevante Signal sein kann.

Nutzer, die Ihre Website erneut besuchen

Wenn Ihr Shop einen der besten Plätze im Google-Ranking erzielt hat, hängt dies von unterschiedlichen Faktoren ab. Ein wichtiges Kriterium ist, dass die User Ihre Seite oder Ihren Shop gern erneut besuchen. Somit könnte es sich auch hierbei um ein wichtiges Signal handeln, welches Google misst. Wiederkehrende Besucher sprechen schließlich für eine gute Qualität der Seite, hervorragende Inhalte und gute Angebote.

Die Short Clicks

Als Short Clicks wird es bezeichnet, wenn ein User eine Anzeige in der Suchmaschine anklickt, dann aber umgehend zu Google zurückkehrt und die weiteren Ergebnisse anschaut. Er wird mittels Zurück-Button zurück zu Google „gebracht“.

Short Clicks können zwar suggerieren, dass der Inhalte der Seite, die der User umgehend wieder verlassen hat, nicht relevant ist. Allerdings stößt auch diese Methode an ihre Grenzen und kann unmöglich alleiniges Kriterium für Google sein. Angenommen, Sie möchten die Preise für ein Produkt bei verschiedenen Anbietern vergleichen. Dann werden Sie häufig einen kurzen Blick auf die Anbieterseite wagen, dann zurückkehren zu Google, um direkt die nächste Anzeige anzuklicken.

Holen Sie die Interessenten regelmäßig auf Ihre Seite

Eine der besten, zukunftsorientierten Methoden ist es sicherlich, wenn Sie die Interessenten regelmäßig dazu bekommen, Ihre Seite erneut aufzusuchen. Ein hohes Nutzerinteresse spricht, wie oben erwähnt, für eine gute Qualität der Website. Machen Sie sich dieses Wissen zunutze, indem Sie bei der Suchmaschinenoptimierung von Anfang an auf die Nutzerinteressen achten. Dies gelingt durch die folgenden Faktoren:

Nutzerfreundlichkeit

Gestalten Sie Ihre Website stets übersichtlich und laden Sie den User hierdurch zu verschiedenen Interaktionen ein. Dies gilt auch für die Gestaltung der mobilen Website.

Bieten Sie dem User wichtige Informationen an

Wenn der Nutzer nach einem Produkt sucht, möchte er nicht nur reine Artikelinfos lesen, sondern darüber hinaus weitere Informationen. Angenommen, der User interessiert sich für einen neuen Fernseher. Bieten Sie ihm nicht nur die reinen Eckdaten zum Produkt, sondern ermöglichen Sie ihm gleichzeitig, weitere Informationen zu lesen, die ihm beispielsweise bei der Installation dienlich sind.

Die Inhalte sollten einen Mehrwert bieten und von guter Qualität sein.

Remarketing

Nutzer, die Ihren Shop verlassen haben, ohne ein Produkt zu kaufen, sind noch lange nicht „verloren“. Mit dem gezielten Remarketing können Sie das Nutzerverhalten nochmals beeinflussen und einen Interessenten doch noch zu einem Käufer machen.

Nutzen Sie soziale Netzwerke

Eine der besten Strategien, um auf Ihr Unternehmen sowie Ihre Produkte aufmerksam zu machen, ist die Nutzung der sozialen Netzwerke. Der Großteil der Deutschen ist in der heutigen Zeit mindestens in einem dieser Netzwerke registriert. Dort sorgen virale Werbemaßnahmen dafür, dass Ihr Unternehmen bekannter wird. Und das Beste: Likes und geteilte Inhalte erhalten Sie vollkommen kostenlos.

Verwenden Sie das E-Mail-Marketing

User, die einmal etwas in Ihrem Shop gekauft oder sich für die Inhalte Ihrer Website interessiert haben, werden in der Regel zurückkehren. Um einen möglichen Anreiz zu schaffen, können Sie das E-Mail-Marketing betreiben. Senden Sie regelmäßig Newsletter, um erneut auf sich oder Ihre Produkte aufmerksam zu machen.
Beachten Sie jedoch das Double-Opt-In Verfahren, welches mit Inkrafttreten der DSGVO am 25. Mai 2018 gilt!

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