WDF IDF: Was hat es damit auf sich?

WDF IDF: Was hat es damit auf sich?

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Andreas Kirchner

Autor: Andreas Kirchner

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Datum: 16.02.2017, 12:34 Uhr

WDF IDF (bzw. WDF*IDF) ist eine Formel, die der Suchmaschinenoptimierung eines Dokuments dient. Demzufolge wird jeder SEO früher oder später auf diese Form der Analyse stoßen. Es handelt sich hierbei um eine Analyse für die Termgewichtung. Mittels dieses Verfahrens filtern man heraus, welche Keywords innerhalb eines Dokuments wichtig sind. Ebenso bezieht sich die Analyse auf Begriffe und Terme. Dies bedeutet, dass man durch die Anwendung von WDF IDF gezielt einen auf die Interessen der Suchmaschine abgestellten Text erstellen kann. Hierdurch erhöht sich automatisch die Referenz der entsprechenden Seite.

Within Document Frequency (WDF)

Früher nutze man die Keyword Destiny, um die Relevanz der Texte zu beeinflussen. Anhand dieser Keyworddichte wird beschrieben, wie häufig ein Term innerhalb eines Textes auftauchen muss, damit dieser ein gutes Ranking erzielt. Diesbezüglich spielt das Verhältnis in Prozent zwischen dem Keyword und der gesamten Wortanzahl des Textes eine Rolle. Wie hoch jedoch der Prozentsatz des Terms bestenfalls sein muss, darüber herrscht keine einheitliche Meinung. Es ist davon auszugehen, dass ein Prozentsatz zwischen 2 und 4 als optimal gilt.

Hierzu ein Beispiel:

Sie erstellen einen Text zum Thema „Autokauf“, sodass „Autokauf“ auch gleichzeitig das Keyword ist. Der Text hat eine Länge von 500 Wörtern. Das Keyword müsste in diesem Text ca. 10 bis 20 mal (entspricht 2 – 4 Prozent) vorkommen, um das Dokument aus suchmaschinentechnischer Sicht einigermaßen interessant zu gestalten.

Das Problem bei der reinen Keyword-Destiny

Es kam infolgedessen zu einem wahren Keyword-Spam, der den Inhalt der Texte häufig negativ beeinflusste. Somit wiederum erhält der User kaum einen Mehrwert. Nach einigen Überlegungen sind Experten auf die WDF (Within Document Frequency) gestoßen. Mit dieser Methode kann man herausfinden, wie oft ein Term innerhalb eines Dokuments im Verhältnis zu allen anderen Termen vorkommt.

Die Within Document Frequency berechnet sich anhand zweier Logarithmen, die miteinander ins Verhältnis gesetzt werden. Hierdurch kann die Relation eines bestimmten Wortes im Verhältnis zur Relation aller Wörter eines Textes ermittelt werden. Gleichzeitig trägt der Logarithmus zu einer Stauchung des Wertes bei. Hierdurch vermeidet man, dass durch die Vermehrung der Keywordanzahl ein Wert erzeugt wird, der sich stark erhöht.

Inverse-Document-Frequency (IDF)

Die Inverse-Document-Frequency (IDF) trägt zu einer guten Relation des Wertes bei, der per WDF ermittelt werden konnte. Die Berechnung erfolgt ebenfalls mit einem Logarithmus. Ziel der IDF ist es, die Relevanz des Dokuments für die Suchmaschine zu erhöhen. Allein das Beispiel zum Keyword „Autokauf“ lässt vermuten, dass es unzählige Dokumente zu diesem Thema gibt. Sich von der Konkurrenz abzuheben und gut zu ranken, erweist sich demzufolge als äußerst schwierig. Erst die Kombination aus WDF und IDF trägt zu einem Termwert bei, der derart gut relativiert ist, dass das Dokument für Google und Co. eine hohe Relevanz erhält. Für die endgültige Ermittlung multipliziert man den IDF-Wert mit dem WDF-Wert.

Anwendung von WDF IDF für die Suchmaschinenoptimierung

Wenn Sie WDF IDF für die Suchmaschinenoptimierung (SEO) verwenden möchten, nutzen Sie am besten ein entsprechendes Tool. Ryte beispielsweise bietet Ihnen eine hervorragende Analysemöglichkeit.

Für die Verwendung eines solchen Tools geben Sie das gewünschte Hauptkeyword ein. Alle relevanten Terme für diesen Begriff werden automatisch gefiltert und anschließend in einem übersichtlichen Diagramm dargestellt. Dieses gibt Aufschluss darüber, wie häufig die relevanten Begriffe bestenfalls in einem Text vorkommen müssen, um sich von den Inhalten der Konkurrenz abzuheben.

Die Qualität des Textes ist dennoch wichtig

Dass die Dokumente lediglich an der Relevanz der einzelnen Begriffe bemessen werden sollten, ist jedoch ein Trugschluss. Google orientiert sich zwar an den enthaltenen Keywords, achtet jedoch auch auf die Lesbarkeit des Textes. Ebenso steht dessen Qualität im Vordergrund. Ein SEO-Texter, der mit WDF*IDF arbeitet, sollte demzufolge gleichzeitig auf alle wichtigen Richtlinien des Schreibens achten sowie dem Leser einen echten Mehrwert bieten.

Wer benötigt WDF*IDF optimierte Texte?

Die Verwendung von WDF IDF lohnt sich für jeden, der seine Website in den Fokus der Öffentlichkeit bringen möchte. Das optimale Ranking in der Suchmaschine ist hierfür die Grundvoraussetzung. Und eben dieses Ranking verbessert sich durch die gezielte Anwendung von WDF IDF in Kombination mit einer erstklassigen Qualität und Lesbarkeit der Texte erheblich. Somit können Unternehmen, die Ihre Produkte vermarkten möchten, ebenso von WDF IDF profitieren, wie beispielsweise Blogger oder jede andere Person, die online auf sich aufmerksam machen möchte.

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