Was ist Native Advertising?

Was ist Native Advertising?

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Andreas Kirchner

Autor: Andreas Kirchner

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Datum: 28.08.2017, 17:11 Uhr

Beim Native Advertising geht es darum, verschiedene Werbeformen zu verwenden, und zwar auf unterschiedlichen Plattformen. Native Advertising ist sowohl vom Werbeumfeld auch als vom genutzten Inhalt abhängig. Wichtig ist, dass sich die Werbung optisch und auch hinsichtlich des Contents der verwendeten Plattform anpasst. Ein wichtiges Merkmal für diese Form der Werbung ist, dass man sie kaum von einem redaktionellen Artikel unterscheiden kann.

Was Sie hierbei beachten müssen, erklären wir Ihnen in diesem Artikel.

Wichtige Infos zum Native Advertising

Diese Werbeform erlebt seit einigen Jahren einen wahren Boom im Bereich Online-Marketing. Unzählige Publisher, bei denen es sich um die veröffentlichenden Portale handelt, werben auf ihren Plattformen. Der Werbende, welchen man als Merchant bezeichnet, garantiert dem Publisher hierfür eine vorher vereinbarte Provision.

Wenn Sie das Native Advertising nutzen möchten, um Ihr Unternehmen bekannter zu machen und infolge dessen mehr Produkte oder Dienstleistungen zu verkaufen, müssen Sie einen Publisher auswählen, der hohe Userzahlen für sich verbuchen kann.

Woran erkennt man das Native Advertising?

Wie erwähnt, unterscheidet sich diese Werbeform kaum von den weiteren Inhalten der Plattform. Und genau dies ist das Ziel, denn dem User soll sein vertrautes Umfeld erhalten bleiben. Dennoch können Sie bezahlte Artikel unter anderem an den folgenden Zusätzen erkennen:

  • „Ein Service von…“
  • „In Kooperation mit…“
  • „Sponsored Post“

Native Advertising bietet dem Werbetreibenden die Möglichkeit, die Werbeinhalte zielgruppengerecht zu gestalten, sodass die User eher bereit sind, das Werbebanner anzuklicken.

Welche Formen des Native Advertisings gibt es?

Folgende Formen der Native Ads sind möglich:

  • Gastbeiträge
  • Videos
  • Individuelle Geschichten
  • Ratgebertexte
  • Interviews mit Experten
  • Listicles

Als Kanäle für die Verbreitung dieser Werbeformen eignen sich unter anderem Apps, Social Media Webseiten und Onlinemagazine. Grundsätzlich unterscheidet man hierbei zwischen geschlossenen und offenen Plattformen sowie Hybrid-Versionen. Als offene Plattform wird es bezeichnet, wenn Beiträge auf verschiedenen Plattformen veröffentlicht werden. Hierbei kann es sich beispielsweise um News-Websites handeln. Hingegen sind geschlossene Plattformen solche, bei denen Brands ein individuelles Profil erstellen und veröffentlichen. Dies ist beispielsweise bei Storys auf Facebook der Fall. Von Hybrid-Versionen spricht man, wenn eine Plattform offen für verschiedene Parteien ist, jedoch auch die eigene Marke beinhaltet.

Vorteile der Native Ads im Vergleich zu anderen Online-Werbeformen

Aufgrund der dezenten Veröffentlichungsweise empfinden viele User das Native Advertising als wenig nervig. Hieraus ergibt sich ein großer Vorteil, denn andere Werbeformen wie beispielsweise Pop-Ups werden von vielen Nutzern als unangenehm empfunden. Somit erweist sich das Native Advertising momentan als eine der besten Werbemöglichkeiten.

Rechtlich betrachtet, sind sich Experten jedoch nicht einig, ob es sich um eine Form der Schleichwerbung handelt oder nicht.

Tipps für die Native Ads Kampagnen

Um das Native Advertising möglichst effizient zu gestalten, sollten Sie bei der Erstellung der Kampagnen einige Dinge beachten. Hierzu gehört in erster Linie, dass Sie die Beweggründe für Native Ads verstehen. Es handelt sich hierbei nicht um klassische Werbung oder Pressearbeit. Das Native Advertising zielt auf die Zielgruppe ab, die etwas lernen oder erfahren möchte. Demzufolge verkaufen Sie damit nicht direkt Produkte oder Dienstleistungen, sondern bringen dem Interessenten Ihr Unternehmen indirekt näher, indem Sie beispielsweise interessante Ratgebertexte bereitstellen oder anderen relevanten Content verfassen. Wichtig ist, dass Sie die gesamte Kampagne darauf abstimmen. Hierzu geben wir Ihnen die folgenden Tipps:

Die bestmögliche Überschrift finden

Die Headline gilt als einer der wichtigsten Fakten für eine gelungene Kampagne. Nur ein Thema, welches den User interessiert, wird wahrgenommen und verspricht den gewünschten Erfolg. Lassen Sie sich daher eine treffende Überschrift einfallen, die ohne Zweifel zum Thema passt.

Testen Sie verschiedene Versionen der Ads

Wir empfehlen des Weiteren, unterschiedliche Varianten der Ads zu testen, um herauszufinden, welche den gewünschten Erfolg bringen. Dies bezieht sich nicht nur auf die Inhalte, sondern beispielsweise auch auf Überschriften und Bilder oder Grafiken. Um die bestmögliche Variante herauszufinden, können Sie das sogenannte A/B Testing verwenden.

Bauen Sie Bilder und Videos ein

Bilder und Videos sowie weitere interaktive Elemente eignen sich hervorragend für das Native Advertising. Diese Faktoren bringen einen entscheidenden Vorteil: sie tragen dazu bei, dass sich der User viel länger mit den Ads beschäftigt. Je länger wiederum die Verweildauer, desto besser wirkt sich dies auf die Suchmaschinenoptimierung aus. Außerdem bieten diese Inhalte den Vorteil, dass die User eher dazu animiert werden, die Inhalte in den sozialen Netzwerken zu teilen.

Wahren Sie die Interessen der Zielgruppe

Bei der Erstellung der Native Ads sollten Sie vor allem die Interessen der Zielgruppe im Auge behalten. Dies bezieht sich nicht nur allgemein auf den Inhalt, sondern auch auf Formulierungen. Schreiben Sie verständliche Texte, die dem User dennoch einen Mehrwert bieten und sein Interesse entfachen. Auf zu fachspezifische Formulierungen sollten Sie hingegen verzichten, um den Leser nicht zu langweilen.

Auf geeigneten Plattformen veröffentlichen

Um möglichst viele User zu erreichen, sollten Sie nach geeigneten Plattformen suchen. Diese sollten zu Ihren Themen passen und zudem eine hohe Qualität bieten.

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