Was ist eine semantische Suche?

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SEO – Search Engine Optimization

Andreas Kirchner

Autor: Andreas Kirchner

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Datum: 29.04.2017, 11:27 Uhr

Bei der semantischen Suche (Hummingbird) spielt der Inhalt der in die Suchmaschinen eingegebenen Suchanfrage eine große Rolle. Das entsprechende Update wurde von Google bereits vor einiger Zeit durchgeführt. Doch obwohl es angeblich so gravierende Änderungen mit sich brachte, hat es zunächst überhaupt niemand bemerkt. Dennoch lohnt es sich, die Neuerungen zu kennen und sie für sich arbeiten zu lassen.

Welche Möglichkeiten und Änderungen sich hierdurch ergeben, erklären wir Ihnen in diesem Artikel:

Keywords spielen eine untergeordnete Rolle

Google arbeitet immer weiter daran, jedem Nutzer das perfekte Suchergebnis zu präsentieren und möchte dieses demzufolge individualisieren. Je nachdem, wie viele persönliche Daten der User angibt, desto persönlicher sollen zukünftig die Suchergebnisse ausfallen. Somit ist abzusehen, dass es zukünftig nicht mehr in erster Linie um die Verwendung der optimalen Keywords geht, um sich Platz 1 in der Suchmaschine zu sichern, sondern vielmehr um die persönlichen Interessen des Nutzers, die sich im Content wiederfinden lassen. Demzufolge wird sich die SEO (Suchmaschinenoptimierung) in den nächsten Jahren stark verändern, da es nicht mehr darum geht, die Keywords optimal unterzubringen und sie hierdurch an einen gängigen Algorithmus anzupassen. Der Inhalt wird noch stärker in den Fokus rücken und nur hierdurch kann das Ranking nachhaltig beeinflusst werden.

Ziel der Semantik Suche

Durch die semantische Suche soll dem User das Leben erleichtert werden. Wenn er mehrere Google Produkte verwendet, werden automatisch zahlreiche Daten gesammelt. Diese wiederum möchte Google einsetzen, um die Fragen des Nutzers individuell und lösungsorientiert zu beantworten, indem Beziehungen zwischen dem User und der Maschine hergestellt werden. Fragen wie „Welche Termine habe ich heute?“ oder „Wann kann ich das Geschenk für meine Frau abholen?“ sind nur einige der zukunftsträchtigen Möglichkeiten. Damit Google die Ergebnisse zukünftig so exakt wie möglich darbieten kann, soll unter anderem auch die „Geschichte“ des Users mit einbezogen werden, um ihn noch besser kennenzulernen. So erfolgt beispielsweise die Auswertung des bisherigen Nutzerverhaltens. Auch können die Daten unter anderem von Chrome, Play oder Google+ sowie weiteren Google-Diensten bezogen werden.

Wie wirkt sich die Semantic auf die SEO aus?

Aufgrund der individuellen Fakten jedes einzelnen Suchenden, die in Zukunft eine Rolle spielen werden, wird eine klassische Suchmaschinenoptimierung, wie wir sie seit vielen Jahren kennen, bald schlichtweg nicht mehr möglich sein. Demzufolge ist eine klare Identität notwendig auf die die Abstimmung der Suchergebnisse erfolgt. Für die Erstellung von Content bedeutet dies beispielsweise, dass es nicht mehr ausreicht, Keywords in einen Text einzubauen, um hierdurch die Suchmaschine Google von sich zu überzeugen. Vielmehr müssen Sie zukünftig auch den User mit den Inhalten überzeugen, sodass die Qualität unzweifelhaft im Vordergrund steht. Ebenso wird der Fokus zukünftig noch mehr auf dem Aufbau einer Marke stehen, wenn Sie Ihr Unternehmen etablieren möchten.

Ein weiterer entscheidender Faktor ist und bleibt die Suchmaschinenoptimierung jedoch hinsichtlich der technischen Möglichkeiten einer Website. Der Content kann den User schließlich nur vom Hocker hauen, wenn er den für sich relevanten Inhalt überhaupt findet. Deshalb liegt der Fokus auch auf der technischen Umsetzung einer Website. Schnelle Ladezeiten und eine clevere Seitenarchitektur werden zukünftig noch wichtiger.

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