Online Marketing News: November 2019

Google Adwords News September 2016
Andreas Kirchner

Autor: Andreas Kirchner

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Datum: 29.11.2019, 16:45 Uhr

SEO-News

Nachfolgend die SEO News aus dem Monat November:

1. Google kennzeichnet bald langsame Websites

Die Ladezeit ist für Google seit langem eines der wichtigsten Qualitätsmerkmale einer guten Website. Demnächst geht das Unternehmen sogar soweit, langsame Webseiten speziell zu kennzeichnen, und zwar schon zu dem Zeitpunkt, an dem die Seite lädt. Auch Webseiten, die für gewöhnlich schnell laden, werden entsprechend angezeigt. Die Internetgeschwindigkeit sowie das verwendete Endgerät sollen laut Google mit in die Kennzeichnung einbezogen werden.

Wie sich diese Kennzeichnung letztendlich darstellt, darüber gibt es bislang noch keine Infos.

Es ist davon auszugehen, dass Google in den nächsten Jahren auch weitere Qualitätsbewertungen sichtbar anzeigt, sodass der User direkt ein Gefühl für die Hochwertigkeit einer Website erhält.

Sie als Webseitenbetreiber sollten also ab sofort noch mehr Wert auf eine schnelle Ladezeit legen.

2. Besser eine Website mit vielen Unterseiten als eine Seite ohne Unterseiten

Webseiten, die nur aus einer einzigen Seite bestehen, liegen im Trend. Doch Google selbst empfiehlt, lieber eine Website mit mehreren Unterseiten zu erstellen, statt verschiedene Einzelwebseiten ohne Unterseiten anzulegen.

Am 12. November fand ein entsprechendes Webmaster-Hangout statt, wo der folgenden Frage auf den Grund gegangen wurde: Soll man lieber thematisch umfangreiche Einzel-Webseiten nutzen oder Websites mit vielen Unterseiten?

Google selbst hat jetzt empfohlen, bestehende Websites zu nutzen und diese im Laufe der Zeit weiter auszubauen. Auf das Ranking selbst hat es scheinbar keinen Einfluss, ob man mit einer Einzelseite oder mit einer mehrseitigen Website arbeitet. Es ist aber oft sinnvoller, auf mehrere Unterseiten zu setzen, denn diese lassen sich entspannt aufbauen. Wer hingegen mit einer einzigen Seite arbeitet und dort alle themenrelevanten Bereiche abdecken möchte, muss auf einen Schlag extrem viel Arbeit hineinstecken.

Auch aus Nutzersicht ist es sinnvoller, eine umfangreiche Website mit vielen Unterseiten zu verwenden. Die Nutzer wissen in der Regel, dass diese Seite informativ ist und besuchen sie gerne wieder. Die Chancen, dass sie hingegen auf einer Website landen, die sie nicht kennen, stehen deutlich geringer.

Google selbst hebt auch die gute Navigation innerhalb einer Website sowie die Möglichkeit, dass die Crawler die internen Seiten besser abscannen können, als positiv hervor.
Es macht also nach wie vor Sinn, lieber Webseiten mit vielen Unterseiten zu erstellen, als viele Einzel-Websites.

3. Rich Snippets auswerten über die Google Search Console

Search Console Rich Snippets

Wenn Sie einen Onlineshop betreiben, sollten Sie jetzt gut aufpassen. In der neuen Oberfläche der Google Search Console werden jetzt auch die Leistungsdaten der Rich Snippets grafisch dargestellt. So erkennen Sie auf einen Blick, wie gut die Rich Snippets für Ihre Produkte funktionieren.

Im Einzelnen können Sie in der Google Search Console sowohl die Anzahl der Impressionen als auch die Klicks auswerten. Ebenso wird die Position des Rich Snippets angezeigt.

Wenn Sie die entsprechenden Leistungsdaten auswerten möchten, klicken Sie einfach auf den Tab „Darstellung in der Suche“.

Für Sie als Webseitenbetreiber hat die neue Darstellung den Vorteil, dass Sie die Hochwertigkeit Ihres Snippets überprüfen können. Performt es schlecht, können Sie es jederzeit optimieren. Um überhaupt Rich Snippets nutzen zu können, müssen Sie auf Ihrer Website strukturierte Daten implementieren.

SEA-News

1. Anzeigenerweiterungen bei YouTube Ads

 

YouTube Fashion LaptopGoogle stellt jetzt auch für YouTube einige neue Anzeigenerweiterungen zur Verfügung. Wenn Sie Anzeigen auf YouTube schalten, profitieren Sie hierdurch enorm, denn die Anzeigen lassen sich beispielsweise durch eine Filialsuche erweitern. Sowohl für den Onlinehandel als auch für stationäre Unternehmen lohnen sich die neuen Erweiterungen sehr.

Unmittelbar in der Videoanzeige können zudem Erweiterungen wie Call-to-Actions oder Anfrageformulare eingebunden werden.

Vor allem der Call-to-Action kann Ihr Unternehmen pushen. Auch wenn Sie die Anzeigen bisher nur nutzen, um die Reichweite zu erhöhen, kann ein gezielter Call-to-Action die Interaktionen erheblich steigern.

In den kommenden Monaten sollen auch Sitelink-Erweiterungen hinzukommen. Diese werden zurzeit noch getestet. Innerhalb des Videos können dann direkte Verlinkungen zu Angeboten oder Produkten eingebunden werden.

2. Neue Anzeigenerweiterung „Leadformulare“

Die Anzeigenerweiterung „Leadformulare“ ist ein weiterer Coup von Google, der vor allem für Onlinemarketer wichtig sein dürfte. Diese Funktion ermöglicht es, direkt in die Suchergebnisseite ein Lead-Formular einzubinden, in das sich der Nutzer eintragen kann. Er hinterlässt seine Kontaktdaten also direkt innerhalb der Suchergebnisse. Dies hat den Vorteil, dass der Nutzer nicht erst auf Ihre Website kommen muss, um sich beispielsweise in den Newsletter einzutragen.

Sie können die Leadformular-Erweiterung ganz einfach erstellen:

  1. Klicken Sie auf „Anzeigen und Erweiterungen“.
  2. Klicken Sie danach auf „Erweiterungen“.
  3. Akzeptieren Sie die Nutzungsbedingungen.
  4. Wählen Sie den gewünschten Call-to-Action aus, beispielsweise „Jetzt buchen“.
  5. Geben Sie den Titel, die Beschreibung, Ihren Unternehmensnamen und die abzufragenden Nutzerdaten ein.
  6. Optional können Sie ein Bild hinzufügen.
  7. Fügen Sie unbedingt eine URL zur Datenschutzerklärung Ihrer Website ein.
  8. Geben Sie einen Bestätigungstext ein, der dem User angezeigt wird, sobald er das Formular abgeschickt hat.

Sie können übrigens verschiedene Leadformulare verwenden und diese mit der jeweiligen Kampagne verknüpfen.

3. Merchant Center Upgrade: mehr als 50 zusätzliche Märkte verfügbar

Google Shopping Anzeigen

Google hat die Shopping-Anzeige auf insgesamt 95 Märkte erweitert, sodass über 50 Märkte hinzugekommen sind. Wenn Sie die globale Präsenz Ihres Unternehmens noch weiter ausbauen möchten, bietet Ihnen dies jetzt die passende Gelegenheit.

Das Praktische an dem Upgrade: Sie können identische Feeds für die Länder erstellen, in denen dieselbe Sprache gesprochen wird. Die Anzeigen werden auf alle entsprechenden Länder ausgerichtet. Dies erleichtert die Arbeit erheblich. Es ist jedoch wichtig, dass Sie die Versandinformationen sowie die geografische Ausrichtung in der jeweiligen Shopping-Kampagne anpassen.

Auch das automatische Einreichen des Feeds kann ab sofort erfolgen. Um dies zu erreichen, crawlt Google die hinterlegten strukturierten Daten im Merchant Center und bereitet die Informationen entsprechend auf, sodass sie problemlos extrahiert werden können.

Angepasst wurde auch die Benutzeroberfläche im Merchant Center. Sie ist nun deutlich übersichtlicher und einfacher zu navigieren. Außerdem hat Google einen gut strukturierten Workflow eingebunden, der die Arbeiten erheblich erleichtert. Dank der neuen Oberfläche können auch alle hinterlegten Produkte einfacher und schneller verwaltet werden. Außerdem bietet Google Ihnen innerhalb der Oberfläche wertvolle Tipps zur Verbesserung der Werbung und des Verkaufs Ihrer Produkte.

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