Leitfaden: Online Content richtig schreiben

Online Content richtig schreiben
Andreas Kirchner

Autor: Andreas Kirchner

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Datum: 11.01.2017, 17:21 Uhr

Online Content richtig schreiben – Content Marketing spielt eine große Rolle, wenn Sie Ihr Unternehmen in den Suchmaschinen nach vorn bringen möchten. Dies bedeutet, dass Sie den Inhalt Ihrer Website mit informativen und hochwertigen Texten füllen müssen, die dem Leser einen Mehrwert bieten. Ein wichtiger Fakt bleibt hierbei oft unbeachtet: Der Leser muss den Text verstehen.

Achten Sie beim Erstellen des Online Contents auf einen guten Lesefluss. Dieser bietet dem Leser den entscheidenden Mehrwert. Hierdurch bleibt der User auf Ihrer Homepage, um sich Ihr Angebot anzuschauen.

Wie Sie erstklassigen und gut verständlichen Content verfassen, erklären wir Ihnen nachfolgend:

Verfassen Sie einen verständlichen Text

Ein verständlicher Text entsteht vor allem durch einen guten Lesefluss. Wenn Sie viele Fremdwörter verwenden, wird dieser jedoch unterbrochen. Der User ist hierdurch irritiert und verlässt möglicherweise verwirrt Ihre Website. Ebenso ist es bei den sogenannten Schachtelsätzen, die sich über mehrere Zeilen hinweg ziehen. Bei Sätzen von extremer Länge, wird es den meisten Lesern schwerfallen, den Inhalt aufzugreifen. Oder anders ausgedrückt: Wer am Ende des Satzes angelangt, hat den Anfang bereits vergessen. Im Bereich Content Marketing ist das fatal.

Ein Beispiel:

SchachtelsatzVereinfachte Form
Im Bereich Content Marketing kommt es insbesondere auf einen guten Satzbau, die Verwendung weniger Fremdwörter sowie auf gezielte Formatierungen, eine gut leserliche Schriftform und möglichst kurze, knackige Sätze an, um den Leser nicht nur bei Laune zu halten, sondern ihm einen Mehrwert zu bieten und ihn nicht durch die Verwendung übermäßig vieler Fremdwörter zu langweilen.Beachten Sie für ein erfolgreiches Content Marketing folgende Faktoren:

–       Wenige Fremdwörter verwenden

–       Gut leserliche Schriftform

–       Kurze, knackige Sätze

Hierdurch bieten Sie dem Leser einen guten Mehrwert. Des Weiteren hat er Spaß am Lesen.

ODER

Verwenden Sie wenige Fremdwörter. Verfassen Sie einen gut leserlichen Text mit kurzen Sätzen. Hierdurch bieten Sie dem Leser einen guten Mehrwert.

 

Wenn Sie Ihre Texte überarbeiten, filtern Sie zu lang geratene heraus. Verwenden Sie hierfür das sogenannte „3-Sekunden-Fenster“. Hierbei handelt es sich um die Zeitspanne, die unser Kurzzeitgedächtnis beim Lesen eines Textes laut Wissenschaft abspeichert. Wenn Sie demzufolge länger als drei Sekunden an einem Satz lesen, kürzen Sie ihn am besten.

Satzbau: Bringen Sie wichtige Informationen zusammen

Nichts ist schlimmer als ein Satz, dessen Inhalt wirkt, als sei er wahllos formuliert worden. Nicht umsonst lernen wir bereits in der Grundschule die ersten wichtigen Fakten zum Satzbau kennen. Diese besagen, dass Subjekt und Prädikat nahe beieinanderstehen, damit der Satz auf Anhieb einen Sinn ergibt. Vermeiden Sie beim Verfassen der Texte, den möglichen Raum zwischen Satzgegenstand und Satzaussage mit „leerem“ Inhalt zu füllen. Formulieren Sie kernig, kurz und präzise.

In der Kürze liegt die Würze

Haben Sie einmal einen Text gelesen, der gespickt war von ellenlangen Wörtern? Was ging Ihnen durch den Kopf? Die meisten Leser bevorzugen kurze Wörter, die den Textfluss nicht stören. Wer hat schon die Zeit, sich mit langen „Buchstabenaneinanderreihungen“ zu befassen? Achten Sie beim Erstellen des Online Contents auf kurze, aussagekräftige Wörter, um den Leser mit Ihrer Botschaft zu erreichen.

Schreiben Sie anschaulich und in aktiver Form

Wer sich den Inhalt des Textes beim Lesen bildlich vorstellen kann, versteht nicht nur dessen Inhalt besser. Die Freude am Lesen steigert sich. Nicht umsonst feilen Schriftsteller oft stundenlang an der einen perfekten Formulierung. Um diese bildliche Vorstellungskraft zu unterstützen, verwenden Sie zudem die aktive Schreibweise. Des Weiteren ist es wichtig, unkonkrete Verben durch konkrete zu ersetzen.

Ein Beispiel hierzu:

PassivAktiv
Die Kinder werden beschäftigt.Mutter Elise spielt mit ihren beiden Kindern Sandra und Max Tischtennis.

 

Wie Sie den Text gliedern:

Oft lesen wir Texte, die uns verwirren, weil sie nicht gegliedert sind. Inhalte sind wahllos aneinandergereiht, Absätze sind Mangelware, wichtige Textelemente sind nicht hervorgehoben. Bedenken Sie, dass der Leser sich schnellstmöglich die gewünschten Informationen einholen möchte. Dies gelingt durch einen gut strukturierten Text, der sowohl inhaltlich als auch in seiner äußerlichen Form auf Vordermann gebracht wurde. Muss der User erst Textfetzen sortieren, verliert er schnell die Geduld und somit das Interesse am Text. Dies führt häufig dazu, dass er Ihr Unternehmen nicht mehr beachtet.

Um das Interesse des Lesers zu wecken, verwenden Sie

  • Absätze
  • Schrift-Formatierungen
  • Aufzählungen, Tabellen …

Vermeiden Sie Füllwörter

Füllwörter sind Wörter, die dem Text keinerlei Mehrwert bieten. Sie verändern dessen Inhalt nicht, beinträchtigen den Lesefluss aber negativ. Verwenden Sie wenige Füllwörter. Stattdessen legen Sie einen größeren Wert auf den relevanten Inhalt des Textes.

Die wichtigsten Eigenschaften für einen gut leserlichen Text:

  • Wählen Sie einen einfachen Zeilenabstand und eine gut leserliche Schriftfarbe aus
  • Entscheiden Sie sich für eine herkömmliche Schriftart in einer angenehmen Schriftgröße
  • Achte Sie auf einen verständlichen Satzbau
  • Verwenden Sie wenige Füllwörter
  • Verwenden Sie leicht verständliche Wörter
  • Sofern Sie komplizierte Fremdwörter nutzen, erklären Sie diese im Text; generell sollten Sie Fremdwörter selten verwenden
  • Gliedern Sie den Text sinnvoll, sodass der Leser den Überblick behält
  • Fügen Sie Absätze ein
  • Verwenden Sie Aufzählungen, um schwierige Inhalte in einer vereinfachten, gut überschaubaren Form darzustellen
  • Arbeiten Sie mit den Formatierungen fett, kursiv und unterstrichen

Kontrollieren Sie jeden Text

Sie möchten Ihre Leser mit Ihren Botschaften erreichen? Dann sorgen Sie für hochwertigen Content. Dies gelingt Ihnen, indem Sie jeden Text mehrfach gegenlesen. Beziehen Sie die oben genannten Punkte ein, damit Sie einen gut leserlichen Text erhalten. Arbeiten Sie Punkt für Punkt ab. Entfernen Sie Füllwörter und fügen Sie Formatierungen ein. Streichen Sie Fremdwörter und gestalten Sie einen aktiven Artikel. Gliedern Sie den Text.

Online gibt es Analyse-Tools, mit denen Sie die Qualität Ihrer Texte überprüfen. Sie werden teilweise kostenlos angeboten und erweisen sich als gute Unterstützung bei der Textkorrektur. Nutzen Sie beispielsweise „Wortliga“, um Ihrem Text die nötige Würze zu verleihen. Fügen Sie den Text in das Tool ein und rufen Sie das Ergebnis ab. Verändern Sie den Content entsprechend der Vorgaben.

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