Die Heatmap Analyse

Heatmap Analyse Webseite
Andreas Kirchner

Autor: Andreas Kirchner

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Datum: 03.12.2016, 9:19 Uhr

Was ist eine Heatmap Analyse?

Der ursprüngliche Begriff „Heatmap“ leitet sich laut Wikipedia davon ab, wie Temperaturunterschiede visualisiert wurden. Doch auch Webseitenbesucher können mittels Heatmap Analyse visualisiert werden. Hierauf möchten wir im nachfolgenden Text eingehen.

Diesbezüglich muss zwischen folgenden Begriffen unterschieden werden:

  1. Heatmap
    Es werden die Klicks der Besucher auf der Website ausgewertet. Dies bedeutet, dass man schaut, in welche Bereiche der User am meisten klickt. Dabei handelt es sich um die sogenannten „heißen“ Bereiche. Weiß werden Bereiche mit vielen Klicks dargestellt, während wenig beachtete Bereiche in Blau angezeigt werden.
  2. Mouse Movement Heatmap
    Bei der Mouse Movement Heatmap achtet man während der Analyse nicht auf die Klicks, sondern vielmehr auf die Bewegungen, die mit der Mouse getätigt wurden. Da viele Nutzer die Mouse parallel zum Stöbern auf der Website bewegen, kann man hieraus entnehmen, welche Bereiche für den User relevant sind und welche nicht.
  3. Clickmap
    In der Clickmap wird jeder Click einzeln angezeigt, deshalb spricht man auch von „Confetti-Maps“.
  4. Scrollmap
    Mit der Scrollmap wird wiederum angezeigt, wie viele Bereiche einer Website von wie vielen Nutzern angeschaut wurden. Auch hier deutet die weiße Einfärbung wieder auf ein häufiges Ansehen hin. Blau bedeutet, dass nur wenige User sich den betroffenen Bereich angeschaut haben.+

Normalerweise reicht es aus, eines der oben genannten Systeme für die Analyse zu verwenden. Allerdings schwören viele Experten auf eine Kombination aus verschiedenen Varianten, um möglichst exakte Ergebnisse zu ermitteln.

Welchen Sinn haben die Heatmap Analysen?

Sie können eine Website mit verschiedenen wichtigen Elementen ausstatten und hoffen, dass die User diese wahrnehmen. Vermutungen reichen jedoch nicht aus, wenn Sie erfolgreich sein möchten. Durch gezielte Heatmap Analysen vermuten Sie nicht mehr nur, sondern finden im Handumdrehen heraus, welche Relevanz die jeweiligen Elemente wirklich für die Nutzer haben.

Angenommen Sie betreiben einen Onlineshop. Der User muss unmittelbar herausfinden, wie er zum Warenkorb gelangt, um die ausgewählten Produkte anzusehen oder zu kaufen. Mit einer Heatmap Analyse finden Sie heraus, ob der Warenkorb für den User problemlos erkennbar ist. Das Eyetracking wäre eine noch bessere Variante der Analyse. Bedenken Sie, dass es für den Umsatz und Erfolg eines Unternehmens sehr wichtig ist, in welcher Reihenfolge der Nutzer die verschiedenen Elemente anschaut.

Entsprechend der Analyseergebnisse können Sie nunmehr die Navigation optimieren und die Verweildauer des Kunden auf der Website effektiv steigern. Ebenso bauen Sie Content von nun an gezielt auf oder platzieren Banner exakt in dem Bereich, der vom User als erstes wahrgenommen wird.

Das sollten Sie bei einer Heatmap Analyse beachten:

Eine Heatmap Analyse macht erst Sinn, wenn Sie ausreichend Traffic erzielen. Bei wenigen Besuchern, die sich täglich auf die Seite „verirren“ ist sie daher aussichtslos.

Heatmaps empfehlen sich nicht bei dynamischen Seiten, denn wenn sich die Inhalte ständig verändern, bekommt man keine wirklich messbaren Ergebnisse. Daher empfehlen wir die Heatmap Analyse bei statischen Seiten, deren Inhalt sich nicht ständig verändert.

Sie können sogenannte Split-Tests durchführen, bei denen die einzelnen Elemente nicht gleichzeitig, sondern nacheinander getestet werden.

Haben Sie einige Punkte gefunden, die Sie unbedingt verändern müssen, verbessern Sie auf keinen Fall alle Faktoren gleichzeitig. Ändern Sie nach und nach einzelne Elemente, um bemessen zu können, ob die Änderung einen Erfolg mit sich bringt oder nicht. Verändern Sie gleichzeitig zu viele Dinge, fällt eine erneute Analyse äußerst schwer.

Vorteile durch die Heatmap Analyse auf einen Blick:

  • Optimierung der Navigation
  • Steigerung der Verweildauer auf der Website
  • Content gezielt verfassen
  • Elemente bestmöglich platzieren

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