Google Conversion Tracking: Wozu dient es?

Google Conversion Tracking
Andreas Kirchner

Autor: Andreas Kirchner

Kontakt: Profil Xing

Datum: 12.10.2016, 20:50 Uhr

Was ist das Google Conversion Tracking?

Google Conversion Tracking ist einer der wichtigsten Faktoren, um mit AdWords-Kampagnen erfolgreich zu sein.
In der Übersetzung bedeutet dies „Besuchsaktionsauswertung“. Dieses Verfahren dient der Messbarkeit der Effektivität, mit welcher die gewünschten Aktionen durch den Seitenbesucher durchgeführt werden.

Für das Google Conversion Tracking gibt es drei Methoden, und zwar

  • Die Log-Analyse
  • Das Script-Tracking und
  • Den Tracking Service

(Quelle: Wikipedia)

Wozu dient das Google Conversion Tracking?

Durch das Google Conversion Tracking finden Sie heraus, mit welchen Keywords Sie innerhalb einer Kampagne wichtige Klicks generieren und welche Keywords keinerlei nennenswerte Erfolge mit sich bringen. Daher sollte der erste Schritt im Rahmen einer neuen AdWords-Kampagne sein, dass Sie das Conversions-Tracking integrieren.

Doch was bedeutet „Conversion“ überhaupt? Hierbei könnte es sich beispielsweise um den Kauf durch einen Kunden oder um eine Anfrage (wie beispielsweise eine Newsletteranmeldung) handeln.

Nachdem Sie das Tracking eingerichtet haben, kontrollieren Sie zuverlässig, wie die Ausgaben pro Conversion hinsichtlich Keywords, Anzeigentexten oder Anzeigengruppe, Kontrolle in Bezug auf die Kampagne sowie hinsichtlich Keywords sind.

Google Conversion Tracking in wenigen Schritten einrichten:

Das Conversion Tracking ist eine Leistung, welche direkt von Google angeboten wird. Loggen Sie sich daher zunächst in das Nutzerkonto ein und rufen Sie die Option auf.

Ehe Sie mit dem Einrichten beginnen können, müssen Sie die passende Quelle auswählen. Man unterscheidet zwischen folgenden Möglichkeiten:

WebsitesAppsMobilgeräteImporte
Mit dieser Version werden sämtliche Nutzeraktionen auf einer Website erfasstMit dieser Version werden sämtliche Nutzerdaten erfasst, sobald der User Ihre App installiertMit dieser Version wird erfasst, wenn der User eine auf Ihrer Website angegebene Rufnummer anklicktFührt der Klick auf einer Anzeige zu einer Offline-Conversion, wird Ihnen das bei dieser Version angezeigt.

 

(Quelle: www.google.de)

Klicken Sie auf die jeweilige Anleitung, um das Google Conversion Tracking zu installieren. Folgen Sie den Anweisungen.

Diese Nutzungsvarianten gibt es:

Return on Investment (ROI)

Um zu messen, ob es sich für Sie lohnt, in die AdWords Werbung zu investieren, verwenden Sie die Funktion „Return on Investment (ROI)“. Für alle, die Leads generieren, Nutzeraktivitäten fördern und vor allem Umsätze steigern möchten, ist diese Variante die bestmögliche.

Der Return on Investment dient der Bemessung des Verhältnisses der Kosten bezüglich des Nettogewinns. Da dieser Messwert auf Grundlage vom individuellen Zielvorhaben basiert, sollten Sie als Werbetreibender den ROI als oberste Maßnahme in Betracht ziehen. Er gibt exakt an, ob sich die jeweilige Werbemaßnahme für Ihr Unternehmen lohnt.

Beispielrechnung:

Sie bezahlen für einen Artikel 300 Euro in der Herstellung und verkaufen ihn für 600 Euro. Der Artikel verkauft sich über die AdWords-Kampagne zehnmal, woraus sich für Sie Gesamtkosten in Höhe von 3.000 Euro ergeben. Sie erzielen einen Umsatz in Höhe von 6.000 Euro. Die fiktiven Kosten für die Nutzung von AdWords belaufen sich auf 400 Euro.

Ihre Gesamtkosten belaufen sich somit auf 3.000 € + 400 € = 3.400 €

Der Return on Investment wird nun folgendermaßen berechnet:

Umsatz – Kosten
6.000 € – 3.400 € = 2.600 €

Ergebnis / Kosten
2.600 / 3.400 = 0,76
= 76 %

Hieraus lässt sich ableiten, dass Sie 1,76 Euro an Einnahmen erzielen, wenn Sie für die Werbung 1,00 Euro ausgeben.

Beachten Sie, dass der Wert der Einnahmen grundsätzlich über dem Wert der Ausgaben liegen sollte.

Messung der Zugriffe auf die Website

Während die meisten Werbetreibenden durch Anzeigenklicks Umsätze generieren möchten, besteht auch die Möglichkeit, die Webseitenzugriffe zu erhöhen. Man spricht hierbei von der „Clicktrough Rate (CTR)“.

Zum Erstellen der entsprechenden Anzeige benötigen Sie den Anzeigentext, in welchen Sie – um die Klickrate zu erhöhen – Suchbegriffe sowie Keywords einbauen. Ziel ist es, durch passende Keywords zu erreichen, dass die Anzeige exakt für die gewünschte Zielgruppe geschaltet wird.

Um die Kampagne optimal auswerten sowie anschließend optimieren zu können, müssen Sie folgende Faktoren auswerten:

  1. Die Klicks und die Klickrate
    Die Klickrate gibt an, wie viele User tatsächlich auf Ihre Anzeige geklickt und aufgrund dessen Ihre Website besucht haben. Sie finden beispielsweise heraus, wie viele Klicks Sie auf die gesamte Kampagne oder auf die jeweiligen Anzeigengruppen generieren konnten.
  2. Die Keywords
    Überprüfen Sie regelmäßig, ob die verwendeten Keywords stark sind. Liegt die CTR unter 1%, sollten Sie neue Keywords suchen und die weniger effektiven „aussortieren“. Die Anzeige wird gezeigt, sobald der User das jeweilige Keyword eingibt. Um die Anzeige gezielt zu platzieren, kann sich eine geringere Impression als vorteilhaft erweisen. Um die besten Keywords herauszufinden, führen Sie eine entsprechende Analyse durch.
  3. Die Suchbegriffe
    Die Suchbegriffe ermöglichen, dass Anzeigen auch geschaltet werden, wenn der User zwar nicht das exakte Keywords, jedoch beispielsweise eine Kombination daraus eingegeben hat. Diese Erkenntnis hilft Ihnen, relevante Keywords für Ihre Website zu ermitteln. Wiederum können Sie die Suchbegriffe „ausschließen“, wenn Sie in keinem Zusammenhang mit Ihrer Website stehen. Auf diese Weise verursachen Sie keine unnötigen Kosten durch falsch gesetzte Anzeigen.

Messung der Bekanntheit einer Marke

Möchten Sie User dazu bringen, Ihre Website zu besuchen, um sich über Ihre Produkte oder Ihre Marke zu informieren, müssen Sie die Markenbekanntheit messen. Demzufolge macht es mehr Sinn, zu beobachten, wie hoch die Klickrate auf Ihre Website ist. Der ROI spielt hierbei keine entscheidende Rolle.

Beim Schalten einer Branding-Kampagne können Sie zwischen dem Suchnetzwerk sowie dem Displaynetzwerk wählen. Im ersten werden in der Regel Textanzeigen, im zweiten vielmehr Multimedia- oder Image-Anzeigen veröffentlicht.

Die folgenden Messwerte sind für Sie relevant:

  1. Impressionen
    Bei den Impressionen wird angegeben, wie viele User sich Ihre Website angeschaut haben.
  2. Nutzerinteresse
    Mit Hilfe der CTR finden Sie heraus, welche Anzeigen für den User tatsächlich relevant sind. Beachten Sie, dass die Klickraten im Display-Netzwerk in der Regel geringer ausfallen, da nicht typischerweise mit Keywords und Suchbegriffen gearbeitet wird.
  3. Leistung in Bezug auf Häufigkeit und Reichweite
    Reichweite und Häufigkeit geben an, wie oft die Anzeige geschaltet wurde und wie viele User sie tatsächlich erreichte.

Messung von Verkäufen sowie Conversions

Möchten Sie prüfen, wie oft das Anklicken der Anzeige tatsächlich beispielsweise zum Verkauf eines Produkts geführt hat, sollten Sie die Conversions und Verkäufe messen.

Es können folgende Daten gemessen werden:

  1. Conversion-Rate
    Finden Sie heraus, durch wie viele Klicks letztendlich tatsächlich ein Kauf oder eine andere für Sie relevante Aktion ausgeführt haben.
  2. Daten zur Keyword-Conversion
    Hierdurch finden Sie heraus, wie die Aktionen des Users auf Ihrer Website verlaufen sind, nachdem er auf Ihre Anzeige geklickt hat.
  3. Geräteübergreifende Interaktionen
    Mit dieser Funktion finden Sie heraus, wenn ein User mit einem Gerät auf eine Anzeige klickt, das Produkt dann aber von einem anderen Gerät aus kauft.
  4. Zielseiten
    Finden Sie heraus, welche Zielseiten die meisten Conversions auslösen.

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