Google Analytics Spam: Was ist das?

Google Analytics Spam

Charts and analytical data on the tablet screen with a cup of coffee on a wooden vintage table.

Andreas Kirchner

Autor: Andreas Kirchner

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Datum: 26.01.2017, 17:34 Uhr

Bei Google Analytics Spam handelt es sich um Webseitenbesuche, die in Wirklichkeit nicht echt sind. In den Analytics Berichten erhalten Sie den entsprechenden Verweis, welcher auf Englisch als „Referrer“ bezeichnet wird. Sie erhalten diesen Verweis, sobald der Browser von der bestehenden Website zu einer neuen wechselt. Hierdurch wiederum erkennen Sie, auf welchem Weg der Nutzer auf Ihre Website gelangt ist.

Durch welche Methoden erstellen Spammer den Spam?

Grundsätzlich dient der Spam der Generierung von Traffic. Wer eine Website hat, informiert sich regelmäßig über das Geschehen auf dieser Seite. Wenn er in den Reportings Ungereimtheiten feststellt, klickt er die entsprechenden Fakten in der Regel an. Hierdurch wiederum klickt er auf die URL des Referrers und automatisch installiert sich beispielsweise eine Schadsoftware. Auch Trojaner können die Folge sein. In einigen Fällen werden Sie durch die Spammer möglicherweise auf eine andere Website weitergeleitet. Dadurch generiert sich eine Menge Traffic.

Die zwei Google Analytics Spam Methoden:

Hierbei müssen wir zwischen Ghost Spam und Crawler Spam unterscheiden. Ghost Spam bedeutet, dass hierbei keinerlei Interaktion mit Ihrer Website erfolgt. Vielmehr nutzen die Spammer das Measurement Protocol, bei der eine GA Tracking ID ausreicht. Beim Crawler Spam surft ein sogenannter Bot über die Webseiten, jedoch mit demselben Ergebnis. Dies bedeutet, dass der Crawler Spam tatsächlich eine Interaktion auf Ihrer Website durchführt.

Den Google Analytics Spam enttarnen

Gehen sie folgendermaßen vor, um den Google Analytics Spam zu erkennen:

  1. Google Analytics Konto aufrufen
  2. In den Zielgruppenbericht klicken und „Technologie“ und dann „Anbieter“ aufrufen
  3. Als Dimension den Hostnahmen auswählen
  4. Ghost Spam erkennen Sie an einem Namen, der mit Ihrem Hostnamen nicht in Verbindung steht.
  5. Crawler Spam erkennen Sie daran, dass er einen Ihrer Hostnamen verwendet

Hostname Filter einrichten und Google Analytics Spam beenden

Erstellen Sie eine Liste mit allen gültigen Hostnamen. Diesbezüglich gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Rufen Sie Google Analytics auf und wählen Sie die Optionen „Zielgruppe“, „Technologie“ und „Anbieter“ aus.
  2. Danach klicken Sie auf den Tab „Hostname“, sodass dieser sich öffnet und Ihnen alle Hosts anzeigt.
  3. Wählen Sie alle Seiten aus, die zu Ihrem Hostnamen gehören.
  4. Klicken Sie auf „Verwaltern/Filter“ und
  5. Legen Sie alle validen Hostnamen fest, die zu Ihrer Website gehören = neuer Filter
  6. Geben Sie einen gewünschten Namen für den Filter ein und klicken Sie die Option „benutzerdefiniert“ beim „Filtertyp“ an.
  7. Geben Sie alle Hostnamen an, die eigeschlossen werden sollen.
  8. Anschließend sollten Sie testen, ob der Ausdruck wie geplant läuft.
  9. Beenden Sie die Eingabe durch „Speichern“.

Wie Sie einen Kampagnenquellen-Filter einrichten

Eine weitere Filtermöglichkeit ist der sogenannte Kampagnenquellenfilter, dessen Liste Sie immer wieder erneuern müssen. Gehen Sie folgendermaßen vor, wenn Sie einen solchen Filter einrichten möchten:

  1. Rufen Sie Google Analytics auf und klicken Sie auf „Verwaltung/Filter“.
  2. Danach klicken Sie auf „neuen Filter erstellen“ und wählen den Namen „Spam-Filter“ aus.
  3. Als Filtertyp geben Sie die Option „benutzerdefiniert“ an und tragen im ausschließenden Filterfeld „Kampagnenquelle“ ein.
  4. Im Filterfeld wird ein Regex mit dem entsprechenden Namen hinzugefügt.

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