Google Ads Sitelinks für mehr Traffic

Hanseranking-GoogleAds-Sitelinks
Andreas Kirchner

Autor: Andreas Kirchner

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Datum: 20.10.2016, 20:16 Uhr

Die Keywords Ihrer Google-Ads-Anzeige ranken gut? Damit ist der erste Schritt für den Erfolg Ihres Webauftritts getan. Sitelinks sind der nächste Schritt, um Ihnen noch mehr Klicks und somit Traffic für Ihre Website oder Ihren Webshop zu bescheren. In diesem Blogartikel zu Google Ads Sitelinks möchte ich Ihnen Bedeutung, Nutzen und das nötige Know-how vermitteln, um dieses Tool zu nutzen.

Was sind Google Ads Sitelinks?

Google Ads Sitelinks sind Links, die als Navigationshilfe auf Ihrer Website fungieren. Anzeigen mit Sitelink-Erweiterungen werden unter und manchmal auch über den Google-Suchergebnissen angezeigt. Mit ihnen werden die User mit einem Klick zu den von Ihnen gewünschten Unterseiten Ihrer Website weitergeleitet. Das kann beispielsweise ein Link zur Seite des gesuchten Produkts sein, oder zu Ihrem Leistungsportfolio, oder wohin auch immer Sie die Nutzer, die sich für Ihre Anzeige interessieren lotsen möchten.

Wie wirken Sitelinks?

Durch die verbesserte Navigation, bei der sich der Suchende nicht erst durch Ihren Webauftritt klicken muss, um auf der für ihn relevanten Unterseite zu landen, wird die User Experience verbessert. Das erhöht erwiesener Maßen die Conversion Rate. Zudem nehmen die Sitelinks in der Googlesuche Platz ein, was die Wahrnehmung Ihre Anzeige verbessert. Auch die optionalen Beschreibungen und Zusatzinformationen zu Ihrer Anzeige werten diese auf. Sie haben als Kampagnenmanager zwar keinen Einfluss darauf, ob die Zusatzinformationen zu Ihren Sitelinks von Google ausgespielt werden, aber sollte dies der Fall sein, erhöhen sie die Relevanz Ihrer Anzeige. Anzeigenerweiterungen wie die Sitelinks können zudem das Ranking verbessern, da Google sie als positiv bewertet. Und: Ein besseres Ranking Ihrer Anzeige erhöht im Normalfall auch die Klickrate.

Wie flexibel ist die Arbeit mit Sitelinks?

Mit Sitelinks können Sie detaillierte Daten zu den einzelnen Klicks erhalten und ein genaues Conversion-Tracking durchführen. Sie können die Sitelinks in Ihrer Google-Ads-Kampagne jederzeit aktualisieren und so einzelnen Sonderangebote bewerben. Außerdem können Sie genau planen, wann Start- und Enddatum der Ausspielung des einzelnen Sitelinks sein soll. Auch die Optimierung für mobile Endgeräte ist möglich, was die User Experience weiter verbessert.

Was ist der Unterschied zwischen Google Sitelinks und Google Ads Sitelinks?

Organische Google Sitelinks werden von Google bei den ersten maximal drei Suchergebnissen eigenständig gesetzt, wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind. Im Gegensatz zu den Google Sitelinks können Sie bei den Sitelinks innerhalb Ihrer Google-Ads-Kampagne selbst bestimmen, wohin Ihre Besucher navigiert werden sollen.

Hanseranking-Google-Sitelinks

Sitelinks, die Google eigenständig für die ersten maximal drei Suchergebnisse erstellt, wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind.

 

Die Google-Ads-Sitelinks, die von Google als Sitelink-Erweiterungen bezeichnet werden, können auch kurze Beschreibungen enthalten, die dafür sorgen, dass Ihre Anzeige mehr Relevanz für die User erkennen lässt, was zusätzlich die Klickrate erhöht.

Hanseranking-Google-Ads-Sitelinks

Die von unserem Kampagnenmanager selbst im Google-Ads-Konto erstellten Sitelink-Erweiterungen.

 

Was sind die Vorteile von Google Ads Sitelinks?

  • Sitelinks erhöhen die Sichtbarkeit Ihrer Anzeige.
  • Sitelinks helfen dem User bei der Navigation auf Ihrer Website.
  • Zusatzinformationen können von Google ausgespielt werden und erhöhen die Relevanz Ihrer Anzeige.
  • Das Ranking wird verbessert.
  • Sitelinks können jederzeit aktualisiert werden, ohne dass die Leistungsstatistiken zurückgesetzt werden.
  • Sie erhalten detaillierte Daten zu den einzelnen Klicks und können ein Conversion-Tracking ermöglichen
    Sitelink-Erweiterungen lassen sich für mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets optimieren.
  • Es kann eine genaue Zeitplanung stattfinden, bei der Sie Start- und Enddatum des Sitelinks festlegen.

Was kosten Google-Ads-Sitelinks?

Generell ist die Nutzung von Sitelinks kostenlos. Bei einem Klick innerhalb Ihrer Suchkampagne auf einen der Sitelinks fallen nur die Kosten an, die auch ein Klick auf die Anzeige selbst gekostet hätte. Wenn ein User mehrere Sitelinks oder die eigentliche Anzeige und Sitelinks anklickt, werden höchstens zwei Klicks berechnet. Klickt ein User mehrmals auf die Anzeige oder mehrmals auf den gleichen Sitelink gelten diese Klicks als doppelt bzw. ungültig und werden nicht berechnet. Bei Videokampagnen zahlen Sie jeweils nach jedem tausendsten Aufruf der Anzeige (CPM-Basis).

Wie viele Sitelinks werden angezeigt?

Es sind mindestens zwei Sitelinks nötig, damit sie überhaupt in den Suchergebnissen bei Ihrer Google-Ad-Anzeige oder Ihrer YouTube-Kampagne ausgespielt werden. Wie viel das Maximum an Sitelinks beträgt, hängt davon ab, ob es sich um eine Such- oder Videokampagne handelt und welches Gerät der User bei seiner Suche nutzt.

Bei einer Suchkampagne auf einem Computer, können bis zu sechs Sitelinks angezeigt werden. Sie können dabei in derselben Zeile oder in zwei Zeilen stehen. Bei mobilen Endgeräten wie Smartphone und Tablet kann eine Anzeige bis zu acht Sitelinks enthalten. Sie werden dabei in einer Zeile in Form eines Karussells gezeigt, bei dem der User nach links oder rechts wischen kann, um die einzelnen Sitelinks zu sehen. Bei Google-Ads-Anzeigen, die als oberstes Ergebnis ranken, können die Sitelinks auch gut sichtbar in einer Zeile stehen, wobei jede Zeile dann einen Sitelink enthält und Ihre Anzeige dadurch nahezu omnipräsent darstellt.

Bei YouTube-Kampagnen sind ebenfalls mindestens zwei Sitelinks erforderlich, damit sie in der Anzeige erscheinen. Das Maximum beträgt hier vier Sitelinks, die eingeblendet und klickbar sind. Die Sitelinks stehen unter der Anzeige. Sie wird bei Relevanz vor, während oder nach einem anderen Video eingeblendet. Bei Videokampagnen außerhalb von YouTube werden keine Sitelinks angezeigt.

Auf welcher Ebene werden Sitelinks erstellt?

Sie können die Sitelinks sowohl für Anzeigengruppen, Kampagnen oder im Google-Konto erstellen sowie für Suchkampagnen als auch für YouTube-Videokampagnen. Ob Sie immer neue Sitelinks anlegen oder ein und denselben Link immer wieder verwenden, bleibt Ihnen überlassen. Grob gesagt, funktioniert das Erstellen eines Sitelinks so: Wählen Sie die Option „Anzeigenerweiterung“ und klicken Sie anschließend auf „Sitelink-Erweiterung“. Hier geben Sie den Linktext ein, der dem Nutzer bei der Anzeige in den Suchergebnissen angezeigt wird, wie beispielsweise „Öffnungszeiten“ sowie die URL der entsprechenden Landingpage. Sie können die Sitelink-Erweiterungen auch im Bulk-Verfahren anlegen und bearbeiten, um Zeit zu sparen.

Wie funktionieren Sitelinks auf Kontoebene?

Sitelink-Erweiterungen auf Kontoebene erscheinen in allen geeigneten Suchkampagnen, jedoch nicht bei YouTube-Kampagnen. Die Priorität der Sitelinks auf Kontoebene ist geringer als die auf Kampagnen- oder Anzeigengruppenebene.

Wie funktionieren Sitelinks auf Kampagnen- und Anzeigengruppenebene?

Für Sitelink-Erweiterungen einer Anzeigengruppe werden standardmäßig die der ihr übergeordneten Kampagne genutzt, die Priorität gegenüber denen auf Kontoebene haben. Sie haben aber die Möglichkeit, für Anzeigengruppen selbst Sitelinks zu erstellen. Diese haben dann oberste Priorität. Diese Sitelinks können für einzelne Anzeigengruppen beliebig aktiviert und deaktiviert werden. Sind sie entfernt oder deaktiviert, werden automatisch die Kampagnen-Sitelinks ausgespielt.

Was sind automatische bzw. dynamische Sitelinks?

Ist die Funktion der automatischen bzw. dynamischen Sitelinks aktiviert, übernimmt Google die Arbeit des Kampagnenmanagers und erstellt selbst zum Suchbegriff passende Zielseiten, die bei der Textanzeige eingeblendet werden. Dynamische Sitelinks haben dasselbe Format, wie die von Ihnen selbst erstellte. Sobald dynamische Sitelinks aktiviert sind, kann Google auch automatisch Beschreibungen für Ihre bereits vorhandenen Sitelinks erstellen.

Google-Sitelink-Dos

Generell gibt es bei Google immer einige Dos & Don’ts zu beachten, um das Google-Ads-Angebot der Sitelink-Erweiterungen erfolgreich zu nutzen. Diese Tipps und Tricks sind Voraussetzungen für den optimalen Einsatz von Sitelink-Erweiterungen:

  1. Fassen Sie sich kurz
    Der Sitelinktext darf maximal 25 Zeichen lang sein (Sprachen in doppelter Breite: 12 Zeichen), aber kürzer ist in diesem Fall besser. Je kürzer der Text, desto mehr Sitelinks können dargestellt werden. Wählen Sie einen prägnanten Sitelinktext, der sofort erkennen lässt, wohin er führt. Beispielsweise: „Kontakt“ oder „Öffnungszeiten“.
  2. Machen Sie Sinn bei Text und URLs
    Orientieren Sie die Sitelinks entweder an den Navigationspunkten Ihres Webshops oder Ihrer Website oder an dem jeweiligen Angebot. Die URL-Länge der Zielseite darf die maximale Länge von 2.048 Zeichen nicht überschreiten. Wir raten Ihnen sie so kurz wie möglich und so beschreibend wie möglich zu halten. Ein Sitelink zu unserem Angebot als Dienstleister für Ihren Social Media Auftritt sollte auch genauso benannt werden: Sitelink: „Social Media Marketing“ und URL: https://www.hanseranking.de/social-media-marketing.html. Geben Sie daher in der Textanzeige an, welche Inhalte sich auf der beworbenen Seite befinden.
  3. Nutzen Sie Beschreibungen und Zusatzinformationen
    Nutzen Sie neben dem Titel des Sitelinks auch die optionalen Beschreibungen und Zusatzinformationen, die den User mit nützlichen Informationen zu Ihrem Angebot versorgen. Die wichtigen Informationen gehören allerdings in den Titel des Sitelinks, da nicht gesagt ist, dass die Beschreibung und Zusatzinformationen immer ausgespielt werden. Oftmals steht die Überschrift allein, da Google die Zusätze nur dann anzeigt, wenn sie bei dieser Suchanfrage für relevant gehalten werden. Durch das Aktivieren des Automatisierens kann man die Beschreibung und Zusatzinformationen auch von Google vornehmen lassen. Beschreibungen und Zusatzinformationen wirken sich nicht negativ auf die Anzahl der Sitelinks aus, die eingeblendet werden.
  4. Nutzen Sie die maximale Sitelink-Anzahl
    Damit die Sitelinks richtig wirken, sollten mehr als das Minimum von Zweien erstellt werden. Vier oder mehr für jede Kampagne sollten es schon sein.
  5. Planen Sie Aktionen
    Teasern Sie Sonderverkäufe wie den „Black Friday“ oder andere Aktionen mit zeitlich beschränkt angezeigten Sitelinks bei denen Sie das Start- und Enddatum direkt festlegen.
  6. Passen Sie sich den Usern an
    Sie sollten die Möglichkeit nutzen Ihre Sitelinks den Bedürfnissen Ihrer User anzupassen und für Nutzer von Smartphones beispielsweise eine anwählbare Telefonnummer oder Ähnliches bereitzustellen sowie auf die Suchanfrage selbst mit den entsprechenden Sitelinks einzugehen.

Google-Sitelink-Dont’s

Sitelinks müssen die standardmäßigen Google-Ads-Richtlinien und die nachstehenden Anforderungen erfüllen. Stellt Google einen Verstoß der Richtlinien fest, kann die Anzeige abgelehnt werden. Bevor Google einer Freischaltung zustimmt, muss der Verstoß von Ihnen behoben werden. Verstoßen Sie mehrmals oder in gravierendem Maße gegen die Richtlinien von Google, kann Google sogar Ihr Konto sperren. Diese Fehler (Stand: 2020) sollten Sie unbedingt vermeiden:

  1. Sie dürfen nicht den gleichen Linktext für mehrere Sitelinks nutzen.
  2. Es dürfen nicht mehrere Sitelinks in derselben Kampagne oder Anzeigengruppe auf dieselbe Zielseite oder denselben Inhalt verweisen.
  3. Sie dürfen keine Aufmerksamkeitserregende Symbole oder Zeichen im Linktext verwenden, die keine weitere Funktion haben. Ebenso dürfen Sie innerhalb des Linktextes keine Ausrufezeichen, Emoticons, Satzzeichen-Wiederholungen einfügen und Satzzeichen am Textanfang nutzen.
  4. Sitelink-URLs, die nicht dieselbe Domain haben wie die finale URL der Anzeige, dürfen nicht verwendet werden. Ausnahme sind extra gekennzeichnete Social-Media, oder Onlineshop-Seiten. Hier muss im Linktext beschrieben sein, wo der User landen wird und der Text muss den vollständigen Domainnamen beinhalten.
  5. Der Sitelink darf keinen Download auslösen, er darf lediglich auf eine Zielseite führen, wo der User aktiv einen Download auslösen kann.
  6. Unklare Relevanz und die Verwendung von Markennamen können ebenfalls zu einer Ablehnung führen.

Das Team von Hanseranking ist Ihnen gerne bei der Erstellung und Pflege Ihrer Google Ads Anzeigen mit Anzeigenerweiterungen wie den Sitelinks behilflich.

 

Quellen: Google LLC. 

https://support.google.com/google-ads/answer/2375416?hl=de&ref_topic=3119125

https://support.google.com/adspolicy/answer/1054210?hl=de

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